Katharina Herrmann © Gregor Baron
Bild: Gregor Baron

- Dokumentarfilm: "Honeckers unheimlicher Plan. Wie die DDR ihre Bürger wegsperren wollte"

Ein Gespräch mit der Regisseurin Katharina Herrman

Einen Volksaufstand wie am 17. Juni 1953 wollten die Herrschenden in der DDR nie wieder erleben. Deshalb ließ die SED-Regierung seit Mitte der 1960er Jahre einen Plan ausarbeiten, wie sie potentielle Gegner und Oppositionelle im Falle einer Krisensituation mundtot machen könnte: Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) erfasste mehr als 80.000 DDR-Bürger als potentiell gefährlich und arbeitete an der Einrichtung von Isolierungslagern für über 10.000 Menschen.

Die Filmemacher Katharina und Konrad Herrmann haben über diesen sogenannten "Vorbeugekomplex" eine Dokumentation gedreht. Sie wird heute Abend um 23:30 Uhr im Ersten gezeigt. Katharina Herrmann ist heute zu Gast im kulturradio.

Mo 01.10.2018 | 23:30 Uhr im Ersten
"Honeckers unheimlicher Plan. Wie die DDR ihre Bürger wegsperren wollte“
Ein Film von Katharina und Konrad Herrmann

www.daserste.de