Sicherheitsarg von Christian H. Eisenbrandt: Lebenserhaltender Sarg für zweifelhafte Todesfälle, USA 1843; © U.S. National Archives, Washington, DC
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- Ausstellung: "Scheintot. Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden"

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schnalke, Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité

Um 1800 beginnt die Wissenschaft, die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel zu ziehen. In ganz Europa haben Menschen Angst, lebendig begraben zu werden – bald entsteht eine regelrechte Hysterie um den "Scheintod".

Eine Ausstellung im Berliner Medizinhistorischen Museum zeigt ab Samstag, wie Ärzte und Naturwissenschaftler die Grenze von Leben und Tod neu zu bestimmen suchten.

Der Direktor des Museums, Thomas Schnalke, erzählt im kulturradio von bizarren elektrischen Experimenten, von ausgeklügelten Alarmgeräten für Särge und vom kulturellen Umgang mit dem Begriff "Scheintod".

21.04. - 18.11.2018
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Sonderausstellung: "Scheintot. Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden"

Charitéplatz 1, Berlin-Mitte

Öffnungszeiten:

Di, So, Fr, So 10 - 17 Uhr
Mi + Sa 10 - 19 Uhr

Eintritt: 9,00 Euro | erm. 4,00 Euro

Die Ausstellung wird heute Abend (19.04.) um 19.00 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums eröffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

www.bmm-charite.de