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- DEFA-Filme, die in der BRD zensiert wurden

Ein Gespräch mit dem Historiker Andreas Kötzing vom Hannah-Arendt-Institut in Dresden

"Eine Zensur findet nicht statt" - das ist im deutschen Grundgesetz verankert. Aber es gab Zensur, zumindest im Bereich Film. Von 1953 bis 1966 kontrollierte und zensierte ein Ausschuss Filme aus kommunistischen und sozialistischen Ländern. Auch Filme der DEFA. Heute Abend sind drei von ihnen im Berliner Kino Arsenal zu sehen.

Der Historiker Andreas Kötzing gibt eine Einführung zum Filmabend - und ist vorher zu Gast im kulturradio.

Mo 01.10.2018 ab 19:00 Uhr
Kino Arsenal, Kino 2
Die DEFA-Stiftung präsentiert: Eine Zensur findet nicht statt?

19:00 Uhr:
"Martins Tagebuch" (Heiner Carow, DDR 1956, 28 Min.)
"Träumt für Morgen" (Hugo Hermann, DDR 1956, 19 Min.)
Im Gespräch: Ralf Schenk und Andreas Kötzing

21:00 Uhr:
"Zwischenfall in Benderath" (János Veiczi, DDR 1956, 98 Min.)
Im Gespräch: Ralf Schenk und Andreas Kötzing

Potsdamer Str. 2, Berlin-Tiergarten
 
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