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- Insektenfreundliche Landwirtschaft - drei Feldversuche im Havelland

Ein Gespräch mit Dr. Ulrich Stachow vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung

Das Insektensterben stellt kaum jemand mehr in Zweifel. Autofahrer mag es erfreuen, dass die Windschutzscheibe im Sommer nicht mehr so oft geputzt werden muss - für die Ökosysteme ist es jedoch eine ernsthafte Bedrohung, wenn Bienen und Schmetterlinge immer weniger die Pflanzen bestäuben oder insektenfressende Vogelarten hungrig bleiben müssen.

Insekten sind die Grundlage unseres Ökosystems und machen immerhin etwa zwei Drittel allen Lebens auf der Erde aus. Die Landwirtschaft  spielte bisher einer der Schurkenrollen im Insektendrama, denn in der konventionellen Landwirtschaft werden in großem Stil Insektenvernichtungsmittel eingesetzt.

Ein neues Projekt des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung will das ändern. Wie, darüber berichtet im kulturradio Ulrich Stachow, der das Projekt leitet.