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imago/United Archives International
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- Goldene Zeiten

Schriftstellerinnen im Berlin der 20er Jahre

Eine Sendung von Ulrike Klobes und Matthias Käther

Niemals zuvor war Literatur so weiblich wie im Berlin der Weimarer Republik. Mascha Kalékos Gedichte waren ein Verkaufsschlager, Irmgard Keun, Gina Kaus und Vicky Baum etablierten die Neue Sachlichkeit im Roman. Dinah Nelkens Kabarett-Texte amüsierten die Berliner und die berühmte Gerichtsreporterin Gabriele Tergit saß in der Chefredaktion des "Berliner Tageblatts". Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten riss diese Entwicklung jedoch abrupt ab.
Die Frauen verstummten oder gingen ins Exil. Doch vergessen sind sie nicht:
Inzwischen sind viele ihrer Texte in großen Verlagen neu erschienen.