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dpa/Angelika Warmuth
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- Fröhlich. Selig. Gnadenbringend.

Weihnachtsbräuche in der schönen Literatur
Eine Sendung von Rolf Schneider

Das religionsstiftende Fest der Christenheit ist Ostern, das seit langem populärste hingegen ist und bleibt Weihnachten. Das Zeugnis der Evangelisten nennt für Christi Geburt kein genaues Datum, die Festlegung auf den 25. Dezember folgt älteren, nämlich heidnischen Feiern zur Wintersonnenwende.

Inzwischen verbinden sich mit dem Christfest das Aufstellen eines immergrünen Baumes und die Vergabe von Geschenken sowie ein zahlreiches Personal, das vom Engel der Verkündigung bis zu Knecht Ruprecht reicht. Die schönen Künste spiegeln dies alles. Kein christliches Fest kommt in der Belletristik so häufig vor wie Weihnachten.