Der deutsche Schriftsteller Uwe Timm, aufgenommen im Rahmen des Poetenfestes in Erlangen, 2012; © dpa/David Ebener
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- Als 1968 noch nicht "1968" war

Die westdeutsche Studentenbewegung im Spiegel der Literatur
Eine Sendung von Ursula Escherig

Die westdeutsche Studentenbewegung und das Attentat auf Rudi Dutschke am 11. April 1968 sind Themen vieler Romane: Von Mitte der Siebzigerjahre an bis sogar in die Zehnerjahre hinein. Das mittlerweile zur Chiffre gewordene und manchmal auch verklärte "1968" ist ein Stoff, der ein starkes Nachleben hat und bei manchen Autoren für ein lebenslanges Erzählen taugt.

Die Literatur spiegelt die widersprüchlichen Facetten jener Protestjahre und die allmähliche Resignation über das Scheitern vieler Ideen.

Zum Weiterlesen

BELLETRISTIK

Uwe Timm
"Heißer Sommer" (1974)
"Der Freund und der Fremde" (2005)

Peter Schneider
"Lenz" (1973)

Roland Lang
"Ein Hai in der Suppe oder das Glück des Philipp Ronge" (1975)

Ulrike Heider
"Keine Ruhe nach dem Sturm" (2002)

Bernd Cailloux
"Das Geschäftsjahr 1968/69" (2005)

Wolfgang Schorlau
"Rebellen" (2013)

Ulla Hahn
"Spiel der Zeit" (2014)
"Wir werden erwartet" (2017)

SACHBÜCHER

Martin Stallmann
"Die Erfindung von 1968. Der studentische Protest im bundesdeutschen Fernsehen 1977-1998" (2017)

Susanne Schüssler (Hrsg.)
"Wetterbericht. 68 und die Krise der Demokratie" (2017)

Karin Wetterau
"68. Täterkinder und Rebellen. Familienroman einer Revolte" (2017)

Norbert Frei
"1968. Jugendrevolte und globaler Protest" (Neuauflage 2017)

Heinz Bude
"Adorno für Ruinenkinder. Eine Geschichte von 1968" (2018)

Musikliste 07.04.2018 19:04 Kulturtermin

Literatur

Tonträger Werk Zeit
PEER MUSIKVERLAG LC 07359 Best.Nr 403652 Wolf Biermann
Drei Kugeln für Rudi Dutschke Wolf Biermann
02:20