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- Spagat zwischen Kunst und Politik

Der argentinische Filmregisseur Fernando Solanas

Von Rita Nierich und Peter B. Schumann

Bereits mit seinem ersten langen Dokumentarfilm "La Hora de los Hornos ("Die Stunde der Feuer") hat es Fernando Solanas zu Weltruhm gebracht. Mit dieser vehementen Kritik am Neokolonialismus in Argentinien und Lateinamerika traf er 1968 den Nerv jener Generation, die in vielen Ländern gegen Ausbeutung und autoritäre Strukturen rebellierte.

Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich Solanas aktiv in die Politik eingemischt. Er wurde Parlamentsabgeordneter und ist heute Senator einer linken Oppositionspartei. Keinem anderen lateinamerikanischen Regisseur ist es gelungen, sein gesellschaftliches Engagement sowohl in praktische Politik wie in ein herausragendes filmisches Werk umzusetzen.