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- Mitgemeint oder Angesprochen

Der Streit um die geschlechtergerechte Sprache
Von Astrid Springer

Marlies Krämer hat es gereicht. Die 80-Jährige Kontoinhaberin wollte von ihrer Sparkasse nicht mehr als „Kontoinhaber“ bezeichnet werden – und zog vor Gericht. Sie meint, Frauen werden diskriminiert, wenn von ihnen in der männlichen Form gesprochen wird.

Der Bundesgerichtshof sagte „Nein“, doch damit fängt die Debatte um die geschlechtergerechte Sprache gerade erst an. Sollten wir unsere Sprache verändern?