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- Frankfurter Buchmesse: Die georgische Literatur im Aufbruch

Holger Heimann stellt Schriftsteller und ihre Bücher vor

Georgien, gelegen am östlichsten Rand Europas, ist die Schnittstelle zwischen West und Ost. Eine Fläche, gerade mal so groß wie Bayern, beheimatet vier Millionen Menschen und eine florierende Literaturszene. Georgien ist dieses Jahr Ehrengast der Buchmesse. Zwischen Kriegen, Abspaltungen und Unabhängigkeit hat sich dort eine ganz eigene Literatur entwickelt, die sich den Herausforderungen der Umbruchszeit stellt. Rund 150 Titel wurden anlässlich der Buchmesse neu ins Deutsche übersetzt.

Holger Heimann hat das Land bereist und mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern gesprochen. Ein Streifzug durch die Gegenwartsliteratur mit u.a. Archil Kikodze, Lasha Bugadze, Nana Ekvtimshvili und Lewan Berdsenischwili.

Zum Weiterlesen

Anna Kordzaia-Samadaschwili: "Wer hat die Tschaika getötet?"

Aus dem Georgischen von Sybilla Heinze
Verlag Hans Schiler, 170 Seiten, 16,80 Euro

Archil Kikodze: "Der Südelefant"

Aus dem Georgischen von Nino Haratischwili und Martin Büttner
Ullstein Verlag, 272 Seiten, 22 Euro

Lasha Bugadze: "Der erste Russe"

Aus dem Georgischen von Rachel Gratzfeld und Sybilla Heinze
Frankfurter Verlagsanstalt, 576 Seiten, 26 Euro

Nana Ekvtimishvili: "Das Birkenfeld"

Aus dem Georgischen von Ekaterine Teti und Julia Dengg
Suhrkamp Verlag, 222 Seiten, 16,95 Euro

Lewan Berdsenischwili: "Heiliges Dunkel. Die letzten Tage des Gulag"

Aus dem Russischen von Christine Hengefoß
Mitteldeutscher Verlag, 264 Seiten, 25 Euro