Das Grand Hotel in Cabourg (Normandie), wo Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" schrieb; © dpa/Ellen Rooney
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- Zimmer mit Schreibtisch

Literaten in Hotels und Hotels in der Literatur

Eine Sendung von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer

"Die halbe Menschheit wohnt jetzt in Hotels; und es ist schön, im Hotel zu wohnen, weil das einmal etwas anderes ist und nicht so wie zu Hause", schrieb der Autor Victor Auburtin. Für Joseph Roth war die Heimatlosigkeit sogar Voraussetzung des Schreibens. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert gehörte das Leben im Hotel zum Zeitgeist.

Von Henry James, über Vicky Baum und Marcel Proust bis zu Klaus Mann und Kurt Tucholsky haben viele dieses Leben beschrieben. Gibt es noch immer so etwas wie "literarische Hotels"? Und welche Rolle spielen Hotels heute in der Literatur?