Theodor Fontane: Notizbuch A1, 1864: "Sommerreise durchs Ruppinsche", Buchdeckel und 1. Seite; Digitalisat: Dr. Gabriele Radecke/Georg-August-Universität Göttingen (CC-BY-NC-ND-4.0)
Dr. Gabriele Radecke/Georg-August-Universität Göttingen (CC-BY-NC-ND-4.0)
Bild: Dr. Gabriele Radecke/Georg-August-Universität Göttingen (CC-BY-NC-ND-4.0)

- Praktische Gedächtnisstütze für unterwegs

Theodor Fontanes Notizbücher
Von Dunja Welke

Thema in den Märkischen Wandlungen sind heute die Notizbücher Theodor Fontanes. Unter Glas sind einige Exemplare derzeit in der großen Leitausstellung zum Autor Fontane im Museum Neuruppin zu sehen. Der Dichter hat zwischen zwei Heftdeckeln Gedichtentwürfe, Briefkonzepte, To-do-Listen und vor allem Reiseeindrücke festgehalten.

Die Fontane-Arbeitsstelle an der Universität Göttingen unter der Leitung von Gabriele Radecke hat in langjähriger Arbeit inzwischen ein Drittel der Notizbücher, das sind 18 von 67, im Internet publiziert und will bis Ende des Jahres alle verfügbar machen. 10.000 Seiten galt es zu entziffern, zu datieren, inhaltlich zuzuordnen und zu kommentieren. Damit wird Wissenschaftlern und Interessenten nun eine Materialfülle geboten, die bislang nur schwer zugänglich war.

(Wdh. einer Sendung vom 08.11.2011)

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