Mo 20:04 - 21:00 Uhr - Schöne Stimmen

Halten die neuen Gesangs-"stars", was die Werbemanager der Global Music Players uns mit Engelszungen versprechen, und mit Hilfe eines gigantischen Werbeetats einzureden versuchen? Zu welcher Gesamtaufnahme der Traviata, Bohème oder Meistersinger kann man ohne Reue greifen, von welcher sollte man besser die Finger lassen? Singt die Callas hässlich, und hat Cecilia Bartoli wirklich nur eine kleine Stimme?

Was haben Michael Jackson und René Kollo gemeinsam? Fahren Aufnahmen von Enrico Caruso, Beniamino Gigli, Helge Rosvaenge oder Michael Bohnen nur auf dem Nostalgieticket, oder halten sie noch heute strengen objektiven Kriterien stand?

Solchen und verwandten Fragen geht der bekennende Melomane Rainer Damm con passione in seiner allwöchentlichen Sendung SCHÖNE STIMMEN nach. Immer montags um 20:04 Uhr. Dabei geht es dem Autor-Moderator nicht nur um gesangstechnische Aspekte, auch dem Menschen hinter dem Sänger und selbstverständlich auch der Sängerin gilt sein Interesse.

Und erschrecken Sie nicht, sollte er Sie gelegentlich mit Thesen konfrontieren wie der des britischen Theaterregisseurs Peter Brook, einem der wichtigsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Theaters:

"Die Oper begann vor fünfzigtausend Jahren damit, dass die Menschen aus ihren Höhlen kamen und Laute ausstießen. Aus nichts anderem als diesen Lauten entstanden die Werke von Verdi, Puccini und Wagner."

Rainer Damm; Foto: Carsten Kampf

Moderation - Rainer Damm

Im Zeichen des Skorpions, im Jahr des Schweins, in der ältesten deutschen Universitätsstadt (zugleich ein Zentrum der literarischen Romantik).

Nächste Sendung

Die italienische Altistin Sara Mingardo

Die gebürtige Venezianerin besitzt eine Kontra-Alt-Stimme. In ihrer Heimat ist sie neben ihren Konzerten als Gesangs-Professorin tätig.

Vorschau

Der Bassbariton Hans Hotter

Er war einer der großen Heldenbaritone und Menschendarsteller der Wagnerschen Musikbühne.

Rückschau

Musiklisten

Neueste Musikliste

18.03.2019 20:04 Schöne Stimmen

George London

mit Rainer Damm

Tonträger Werk Zeit
Sony Classical LC 06868 Best.Nr MHK 62758 Modest Mussorgsky
Boris Godunov Dostig ya vysshei Vlasti George London
Columbia Symphony Orchestra
Jean Morel
05:40
Decca LC 00171 Best.Nr 456 238 2 Richard Wagner
Der fliegende Holländer Die Frist ist um George London
Wiener Philharmoniker
Hans Knappertsbusch
06:10
Decca LC 00171 Best.Nr 480 8163 Richard Rodgers
South Pacific This nearly was mine George London
Roland Shaw Orchestra
03:05
Decca LC 00171 Best.Nr 480 8163 Richard Wagner
Die Meistersinger von Nürnberg Was duftet denn der Flieder George London
Wiener Philharmoniker
Hans Knappertsbusch
06:10
WALHALL Best.Nr WLCD 0031 Giuseppe Verdi
Aida Auftritt Amonasro im 2. Akt George London
Metropolitan Opera Orchestra
Fausto Cleva
03:00
Angel LC 00110 Best.Nr 7 69639 2 Wolfgang Amadeus Mozart
Le nozze di Figaro Crudel - perché finora George London & Irmgard Seefried
Wiener Philharmoniker
Herbert von Karajan
03:20
Decca LC 00171 Best.Nr 480 8163 Richard Wagner
Die Walküre Leb wohl, Du kühnes, herrliches Kind George London
Wiener Philharmoniker
Hans Knappertsbusch
04:00
NAXOS LC 05537 Best.Nr 8.110221-24 Richard Wagner
Parsifal Ja, Wehe! Wehe! George London
Orchester der Bayreuther Festspiele
Hans Knappertsbusch
05:00
Sony Classical LC 06868 Best.Nr 52571 Modest Mussorgsky
Boris Godunov Abschied und Tod des Boris George London
Chor und Orchester des Bolschoi Theaters Moskau
Alexander Melik-Paschajev
07:00

Neuerscheinungen auf CD

RSS-Feed
  • Hector Berlioz: The Complete Works
    Warner Classics

    Solist 

    Hector Berlioz – The Complete Works

    Zum 150. Todestag von Hector Berlioz (am 8. März) hat die Warner ihre gesammelten Katalog-Klassiker um ein Paar klitzekleine Weltersteinspielungen ergänzt (zwei Orgelfugen, eine orchestrierte Fassung des "Temple universel" mit Francoix-Xavier Roth sowie die Romanze "Le Dépit de la bergère" mit Elsa Dreisig).

    Bewertung:
  • Ombra mai fu © Erato
    Erato

    Opernarien von Francesco Cavalli 

    "Ombra mai fu"

    20 Jahre im Geschäft. Auf seiner neuen CD singt Philippe Jaroussky, der wohl berühmteste Countertenor der Gegenwart, Arien und Duette von Francesco Cavalli. Eine Jubiläums-CD?

    Bewertung:
  • Johann Simon Mayr: I Cherusci © Naxos
    Naxos

    Oper 

    Johann Simon Mayr: "I Cherusci"

    Das Schicksal der Cherusker im Kampf mit den Römern hat viele Schriftsteller und Komponisten inspiriert. Aber germanische Helden als Stoff einer italienischen Oper – das würde man nicht unbedingt erwarten. "I Cherusci", eine Opera seria, uraufgeführt 1808 in Rom, ist nun auf CD bei Naxos zu haben.

    Bewertung:
  • Pyotr Ilyich Tchaikovsky. The Queen of Spades
    Melodiya

    Oper 

    Pyotr Ilyich Tchaikovsky. The Queen of Spades

    Peter Tschaikowskys Puschkin-Oper Pique Dame ist nicht nur ein russischer Opernklassiker, sondern eine der berühmtesten Literaturopern überhaupt. Jetzt hat das russische Label Melodia sein Archiv geöffnet und erstmals einen Moskauer Mitschnitt des Werks vom Dezember 1989 auf CD veröffentlicht.

    Bewertung:
  • Cover: Bohuslav Martinu: What men live by
    Supraphon

    Oper 

    Bohuslav Martinů: "What Men Live By"

    Bohuslav Martinů ist ein Komponist der Moderne, dessen Opern in letzter Zeit weltweit wiederentdeckt werden. Dies ist die Ersteinspielung eines Einakters mit dem Titel "What Men Live By" aus dem Jahr 1952.

    Bewertung:
  • Simone Kermes: Mio caro Händel © Sony
    Sony Classical

    Arien 

    Simone Kermes: "Mio caro Händel"

    Auf ihrer neuen CD singt die in Berlin wohnhafte Sopranistin Simone Kermes Arien von Georg Friedrich Händel. Das dürfte sie auch schon früher getan haben. Trotzdem etwas Besonderes?

    Bewertung:
  • CD Cover: Alfred Cellier - Dorothy
    Naxos

    Oper 

    Alfred Cellier: "Dorothy"

    Britische Oper im 19. Jahrhundert – das ist immer noch ein wenig bestelltes Feld, und außer den Werken von Arthur Sullivan scheint das meiste vergessen. Doch das will die Dirigentenlegende Richard Bonynge anscheinend ändern – mit seinem Victorian Opera Ensemble hat er in den letzten Jahren immer wieder englische Opern ausgegraben. Jetzt ganz frisch bei Naxos auf dem Markt: Dorothy von Alfred Cellier.

    Bewertung:
  • André-Messager: Les p'tites-Michu
    Bru Zane

    Operette 

    André Messager: "Les p’tites Michu"

    Die erste Operetten-CD des Jahres - eine Gesamtaufnahme von "Le p’tites Michu" von André Messager. 

    Bewertung:
  • Giuseppe Verdi: I Lombardi alla prima cociata © Dynamic
    Dynamic

    Oper 

    Giuseppe Verdi: I Lombardi alla prima cociata

    Giuseppe Verdi ist der meistaufgeführte Opernkomponist überhaupt, aber selbst er hat ein paar Werke geschrieben, die heute kaum noch gespielt werden. Das Opernhaus in Turin hat sich im letzten Jahr an eine Neuinszenierung seines Frühwerks gewagt.
    Bewertung:
  • Claudio Monteverdi: Il ritorno d'Ulisse in patria; Montage: rbb
    Soli Deo Gloria

    Oper 

    Claudio Monteverdi: "Il ritorno d'Ulisse in patria"

    Eine neue Gesamtaufnahme der Oper "Il ritorno d’Ulisse in patria" dirigiert John Eliot Gardiner. Bietet sie die Qualität früherer Monteverdi-Interpretationen des britischen Dirigenten?

    Bewertung:
  • "Francois Adrien Boieldieu: Klavierkonzert D-Dur"; Montage rbb
    Radiotelevisione svizzera

    Ouvertüren und Klavierkonzert F-Dur 

    Francois-Adrien Boieldieu

    Vom französischen Komponisten Francois-Adrien Boieldieu kennt man heute eigentlich nur noch des Harfenkonzert und seine Oper "Die weiße Dame". Jetzt ist beim Label cpo eine CD mit Opernouvertüren und seinem einzigen Klavierkonzert erschienen.  

    Bewertung:
  • Erich Wolfgang Korngold: Das Lied der Liebe © Rondeau
    Rondeau

    Operette nach Musik von Johann Strauß 

    Erich Wolfgang Korngold: Das Lied der Liebe

    Obwohl der Walzerkönig Johann Strauß selbst eine stattliche Anzahl an Operetten geschrieben hat, war die Nachwelt damit anscheinend nicht zufrieden und hat nach seinem Tod neue Werke mit alten Melodien produziert – selten waren diese Neuaufgüsse besser als die Originale. Jetzt ist eine solche Bearbeitung auf CD erschienen, das Lied der Liebe – die ist ausnahmsweise mal kongenial.

    Bewertung:
  • Cecilia-Bartoli: Antonio Vivaldi; Montage: rbb
    DECCA

    Arien 

    Cecilia Bartoli: Antonio Vivaldi

    Zwanzig Jahre nach ihrem spektakulären CD-Durchbruch mit "The Vivaldi Album" kehrt Cecilia Bartoli noch einmal zu diesem Komponisten zurück – mit einem zweiten "Vivaldi"-Album.

    Bewertung:
  • Gioacchino Rossini: Aureliano in Palmira © Naxos
    Naxos

    Oper 

    Gioachino Rossini: "Aureliano in Palmira"

    Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu, und mit ihm geht auch das Rossini-Jubiläums-Jahr zu Ende. Kurz vor Toresschluss erschien bei Naxos Rossinis Oper "Aureliano in Palmira" in einem Mitschnitt vom Rossini-Festival in Bad Wildbad. 

    Bewertung:
  • Henry Purcell: King Arthur © Alpha
    Alpha

    Oper / Alte Musik 

    Henry Purcell: "King Arthur"

    Eigentlich geht es bei Purcells "King Arthur" um den Gründungsmythos Großbritanniens durch den siegreichen Kampf der Briten gegen die Sachsen. Doch die Hauptpersonen des Dramas treten nur in Sprechrollen auf.

    Bewertung:
  • Julien Behr: Confidence © Alpha
    Alpha

    Französische Opernarien 

    Julien Behr: "Confidece"

    Französische Romantik ist gerade wieder sehr angesagt in der Opernwelt- Und auffallend viele Sänger widmen in letzter Zeit ihre Solo-Alben dieser Epoche. Jetzt ist eine Arien-CD eines jungen französischen Tenors beim Label Alpha erschienen: Julien Behr.

    Bewertung:
  • Domenico Cimarosa: L'impresario in angustie; Montage: rbb
    Brilliant classics

    Farsa in einem Akt 

    Domenico Cimarosa: "L'impresario in angustie"

    Angeblich soll Domenico Cimarosa über 100 Opern geschrieben haben. Fest steht: Nur eine hat im Repertoire wirklich überlebt – "Die heimliche Ehe". Seine zweitbeliebteste Oper war zu Lebzeiten des Komponisten der Einakter "L'impresario in angustie". Brilliant classics hat die kleine Oper jetzt aus der Versenkung geholt.

    Bewertung:
  • Gioacchino Rossini Edition © Warner Classics
    Warner Classics

    CD-Kritik 

    Gioacchino Rossini Edition

    Am 13. November jährte sich der 150. Todestag von Gioacchino Rossini. Das Label Warner Classics hat das Jubiläums zum Anlass genommen, eine große, um nicht zu sagen monumentale Rossini-Box herauszubringen. 50 CDs, das ist selbst in Zeiten umfangreicher CD-Editionen eine Menge Material.
    Bewertung:
  • Anton Rubinstein: Moses © Warner
    Warner

    CD-Kritik 

    Anton Rubinstein: "Moses"

    So unterschiedliche Komponisten wie Händel, Rossini und Schönberg haben sich für Moses interessiert. Doch ein Name fällt selten: Anton Rubinstein. Beim Label Warner ist nun dessen große Moses-Oper erschienen, in einer polnischen Aufnahme unter Michail Jurowski.

    Bewertung:
  • Korngold-DasWunder der Heliane © NAXOS
    NEXOS

    Oper in drei Akten 

    Erich Wolfgang Korngold: "Das Wunder der Heliane"

    Wenigen Opern des frühen 20. Jahrhunderts ist es gelungen, ins Repertoire zurückzukehren, wenn sie nicht sofort zündeten. Doch ein Werk scheint gerade vom Geheimtipp zum dauerhaften Überraschungserfolg zu mausern: Erich Wolfgang Korngolds "Wunder der Heliane". Erst vor wenigen Monaten hier in Berlin an der Deutschen Oper eine kleine Sensation, ist die Oper nun auch bei Naxos auf CD erschienen in einer Einspielung aus Freiburg.

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