Frau vor Arbeitsgericht © imago stock&people
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- Dossier: 100 Jahre Frauenwahlrecht: Das Recht und die Frauen

Eine Geschichte staatlich gewollter Ungerechtigkeit

Am Mikrofon: Susanne Utsch

Am 1. Januar 1900 trat das Bürgerliche Gesetzbuch, das BGB, in Kraft. Jahrzehntelang war daran im Kaiserreich gearbeitet worden und schon früh forderten die Frauen eine Festschreibung der Gleichberechtigung im neuen Gesetzesbuch. Die Eingaben der Frauen wurden allerdings ignoriert. Im BGB wurde vielmehr die Rolle des Mannes als Alleinbestimmer in allen Fragen der Ehe, der Kinder, des Vermögens festgeschrieben.
Wie es dazu kam und ob sich diese Einschränkungen bis heute auswirken, darüber diskutieren wir in unserem Dossier: "Das Recht und die Frauen  - eine Geschichte staatlich gewollter Ungerechtigkeit".

Zu Gast im Studio bei Susanne Utsch:
Dr. Kerstin Wolff, Historikerin, AddF, Kassel
Dr. Christiane Henke, Rechtshistorikerin, Autorin

Buch:
Kerstin Wolff: "Unsere Stimme zählt - Die Geschichte des deutschen Frauenwahlrechts"
Bast Medien Verlag, 19,90 Euro

Christiane Henke: "Anita Augspurg"
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 160 Seiten,
Nur noch antiquarisch erhältlich