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Bühne und Konzert

  • Kirill Petrenko und das Bundesjugendorchester © Claudia Ingenhoven
    Claudia Ingenhoven

    Philharmonie Berlin - Bundesjugendorchester unter Kirill Petrenko

    Das Bundesjugendorchester ist Patenkind der Berliner Philharmoniker und ein Reservoir für zukünftige Orchesterprofis. Kein Wunder also, dass sich der zukünftige Chef Kirill Petrenko für ein Konzert mit dem Orchester einfand. Sehr kollegial ging es zu, entspannter als ich ihn oft erlebt habe.

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    Matthias Goerne; © Marco Borggreve
    Harmonia Mundi

    Philharmonie Berlin - Liederabend Matthias Goerne

    Matthias Goerne, Meister der Liedgestaltung, und Daniil Trifonov, einer der gefeiertsten Pianisten-Jungstars und derzeit Artist in Residence der Berliner Philharmoniker, geben einen Abend zum Thema Vergänglichkeit und Tod und bringen damit dem noch jungen Neuen Jahr anderthalb Sternstunden.
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    Philharmonie Berlin: Messiah © Kai Bienert
    Kai Bienert

    Philharmonie Berlin - "Messiah"

    Am Wochenende zeigte Frederic Wake-Walker an der Berliner Philharmonie seine Version von Händels "Messias". Einer der Höhepunkte der Spielzeit des DSO Berlin mit seinem Dirigenten Robin Ticciati?

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    Teodor Currentzis mit dem Orchester musicAeterna
    imago/ITAR-TASS

    Philharmonie Berlin - musicAeterna und Teodor Currentzis

    Seit Jahren sorgt der Dirigent Teodor Currentzis mit seinen Orchestra musicAeterna für Furore. Zum 2. Mal in dieser Saison war Currentzis in der Philharmonie Berlin zu erleben. Diesmal ausschließlich mit Gustav Mahler.

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    Jean-Guihen Queyras; © François Sechet
    François Sechet

    Konzerthaus Berlin - Jean-Guihen Queyras und Alexandre Tharaud

    Der französische Cellist Jean-Guihen Queyras spielte gestern im Konzerthaus Berlin mit dem Pianisten Alexandre Tharaud Werke von Alban Berg, Dmitri Schostakowitsch, Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms. Unser Kritiker Clemens Goldberg war dabei.

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    Ainārs Rubiķis; © Victor Dmitriev
    Askonas Holt

    Komische Oper Berlin - 2. Sinfoniekonzert

    Der Saal der Komischen Oper ist mit seiner trockenen Akustik ein Problem. Und während die zweite Sinfonie von Bernstein darunter zu leiden hatte, gelang dem neuen Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis mit der Siebten von Bruckner eine Glanzleistung.

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    Artemis Quartett © Nikolaj Lund
    Nikolaj Lund

    Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal - Artemis Quartett

    "Das Artemis Quartett ist die Summe aller seiner Mitglieder. Auch der Ehemaligen und Zukünftigen", so fasst es Gregor Sigl zusammen. Gestern war das Quartett in zuletzt gewohnter Formation im Kammermusiksaal mit Werken von Haydn, Bartók und Brahms zu hören.

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    Jack Quartet, © Beowulf Sheehan
    Beowulf Sheehan

    Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal - JACK Quartet

    2005 gründeten vier Studenten der Eastman School of Music das JACK Quartet. Die Musiker waren erstmals im Kammermusiksaal der Philharmonie; auf dem Programm standen ausschließlich zeitgenössische Kompositionen. Unser Kritiker Clemens Goldberg war dabei.

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    Gemäldegalerie am Abend; © dpa/Schoening Berlin
    dpa/Schoening Berlin

    Gemäldegalerie - "Notturno"

    Kammermusik im Dialog mit Räumen und Exponaten: Gestern Abend startete die Kammermusikreihe "Notturno" des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bereits in die neunte Saison.

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    Sony Classic, Kristian Schuller © 2018
    Kristian Schuller

    Bühne - Philharmonie Berlin: Sonya Yoncheva singt Verdi

    Die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva ist in Berlin als Sängerin der Hauptpartie von Luigi Cherubinis "Médée" an der Staatsoper. Und dazwischen singt sie einen Soloabend mit Ausschnitten aus Verdi-Opern. Mit gemischtem Erfolg.

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    Donaueschinger Musiktage 2018 © Astrid Karger
    Astrid Karger

    Donaueschinger Musiktage 2018 - Festival für neue Musik

    Die Donaueschinger Musiktage waren in diesem Jahr heterogener denn je – ein sehr breiter Überblick über die derzeitige zeitgenössische Musik mit gewohnt zahlreichen Uraufführungen in Konzert, Performance und Klangkunst.
    Marie Jacquot © Oliver Topf
    Oliver Topf

    Philharmonie Berlin - Deutsches Symphonie-Orchester unter Marie Jacquot

    Erst kam die Posaune, dann das Dirigieren. Ihre Ausbildung im Fach Dirigieren erhielt Marie Jacquot an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Gestern war die französische Dirigentin nun in Berlin zu erleben. Unser Kritiker Clemens Goldberg war dabei.

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    Sakari Oramo; © HarrisonParrott/Benjamin Ealovega
    Benjamin Ealovega

    Philharmonie Berlin - Berliner Philharmoniker unter Sakari Oramo

    Brett Dean ist nicht nur einer der gefagtesten Komponisten unserer Zeit, sondern auch ehemaliger Bratscher der Philharmoniker. In einer europäischen Erstaufführung brachten nun die Berliner Philharmoniker und der Cellist Alban Gerhardt Deans Cellokonzert zu Gehör.

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    András Schiff © Peter Fischli / Lucerne Festival
    Peter Fischli / Lucerne Festival

    Konzerthaus Berlin - Rezital mit András Schiff

    Seit über 40 Jahren zählt Sir András Schiff zu den gefragtesten Pianisten. In seinem ersten Konzert als Artist in Residence im Konzerthaus widmet sich András Schiff ganz dem Komponisten Frank Schubert.

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    "Joachim Pliquett und Arvid Gast"; © Gallandi Berlin
    Gallandi Berlin

    Brandenburgische Sommerkonzerte - Barocktrio in der Friedenskirche

    Die alljährlichen Brandenburgischen Sommerkonzerte haben am Sonntag Musikliebhaber in die Friedenskirche nach Potsdam gelockt. Das Duo, bestehend aus Joachim Pliquett und Arvid Gast präsentierten mit der Sopranistin Christina Roterberg Werke aus der Zeit des Barocks und der französischen Romantik.

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    Young Euro Classic 2018 | Konzerthaus Berlin - Jazz mit dem NYO USA

    Das National Youth Orchestra USA, eine Initiative der Carnegie Hall in New York, war am Freitag bei Young Euro Classic zu erleben. Das Orchester brachte den Sound der amerikanischen Big Band mit Klassikern von Duke Ellington und Count Basie u. a. ins Konzerthaus.

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    Joan Baez © Dana Tynan
    DEAG Entertainment AG/ © Dana Tynan

    Spandauer Zitadelle - "Fare thee well": Joan Baez auf Abschiedstour in Berlin

    Ihre Bühnenkarriere begann in den späten 1950er Jahren und sie ist jetzt dabei, sich von ihrem europäischen Publikum zu verabschieden. Am Sonntag  war die 77jährige amerikanische Folk-Sängerin Joan Baez live und open air in der Berliner Zitadelle Spandau zu erleben. Unter der Überschrift "Fare Thee Well".

    Gilberto Gil & Amigos, mit Mayra Andrade, Domenico Lancellotti u. v. a.; © Paola Alfamor
    Paola Alfamor

    Haus der Kulturen der Welt - Gilberto Gil & Amigos

    Die brasilianische Musiklegende Gilberto Gil gibt zum 40-jährigen Jubiläum des Albums "Refavela" ein ausverkauftes Konzert im Haus der Kulturen der Welt und bringt mit großer Besetzung Brasilien-Gefühl nach Berlin.

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    Eric Jurenas (Countertenor), Daniel Barenboim (Klavier) und Yulia Deyneka (Viola); © Peter Adamik
    Peter Adamik

    Pierre Boulez Saal - Boulez Ensemble & Daniel Barenboim

    Aribert Reimann beglückt mit einem neuen Liederzyklus, Daniel Barenboim beendet seinen Beethoven-Klaviertrio-Zyklus, und zwei junge Streicher zeigen, dass Kammermusik nichts mit Kuschelecke zu tun haben muss. Ein großer Abend.

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    kulturradio-Motiv: Schnecke_Mund; Bild: rbb

    Philharmonie Berlin - DSO Berlin unter Tugan Sokhiev

    Bis 2016 war Tugan Sokhiev Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters. Gestern Abend dirigierte er das DSO in der Berliner Philharmonie. Mit dabei war die gefragte lettische Violinistin Baiba Skride.

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    The King's Singers © Marco Borggreve
    Marco Borggreve

    Konzerthaus Berlin - The King's Singers

    Sich treffen und gemeinsam musizieren – das ist das Prinzip von Haus-Konzerten. Dabei sind ungewöhnliche Besetzungen durchaus erwünscht. Solche Haus-Konzerte veranstaltet regelmäßig auch das Konzerthaus Berlin. Gestern standen dort The King's Singers auf der Bühne.

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    Gisèle Vienne: "Menge (Crowd)" (Volksbühne Berlin); © Estelle Hanania
    Estelle Hanania

    Volksbühne Berlin - Gisèle Vienne: "Menge (Crowd)"

    Gisèle Vienne gehört zu den hierzulande noch zu entdeckenden Choreografinnen. In den frühen 90er Jahren hat sie in Berlin gelebt und war in der Startphase der Rave-Techno-Club-Szene dabei. In ihrer Tanzperformance "Menge (Crowd)" setzt sie sich mit dieser Zeit auseinander.

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    Lisa Batiashvili; Foto: © Samy Hart/DG
    Samy Hart/DG

    Philharmonie Berlin - Das DSO mit Lisa Batiashvili und Robin Ticciati

    Natur wird zum Klang bei der schottischen Komponistin Helen Grime und ihrem Orchesterstück "Virga". Gestern war es beim Konzert des DSO unter der Leitung von Robin Ticciati zu hören. Außerdem standen Antonín Dvořáks "Legenden" und Brahms' Violinkonzert mit Lisa Batiashvili auf dem Programm.

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    "Valery Gergiev"; © imago/ Michalx Dolezal
    imago/ Michalx Dolezal

    Konzerthaus Berlin - Orchester der Russisch-Deutschen Musikakademie

    Der Dirigent verspätet sich. Nach 75 Minuten kann der offizielle Teil erst beginnen. Und der lässt dann nur einen Schluss zu: Valery Gergiev ist ein Dirigent mit großem Namen. Aber er ist leider kein guter Jugendorchester-Erzieher. Ein missglückter Abend.

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    "Reddress – Pekka Kuusisto"; © Peter Adamik
    Peter Adamik

    Pierre Boulez Saal - Reddress – Pekka Kuusisto. The village musician

    Seit 2005 präsentieren der finnische Geiger Pekka Kuusisto und die südkoreanische Künstlerin Aamu Song mit "Reddress" ein außergewöhnliches Konzept, das die Grenzen zwischen Bühne, Musik und bildender Kunst verschwimmen lässt. Jetzt ist "Reddress" an vier aufeinanderfolgenden Abenden im Pierre Boulez Saal zu erleben.

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    Pierre Boulez Saal, die Akustik Elemente © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    Pierre Boulez Saal - "Wiener Schule" – Mitglieder der Wiener Philharmoniker

    Das Gedicht "Verklärte Nacht" von Richard Dehmel inspirierte Arnold Schönberg zu seinem gleichnamigen Streichsextett. Gestern erklang das Werk zusammen mit und Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner im Pierre Boulez Saal und auf der Bühne standen Mitglieder der Wiener Philharmoniker.

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    Artemis Quartett; Foto: Felix Broede
    Felix Broede

    Kammermusiksaal - Das Artemis Quartett mit Elisabeth Leonskaja

    Streichquartette und Quintette von Dvořák und Schostakowitsch standen gestern auf dem Programm des Konzerts, das das Artemis Quartett gemeinsam mit der Pianistin Elisabeth Leonskaja im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie präsentierte.     

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    "Orlando Consort"; © Eric Richmond
    Eric Richmond

    Pierre Boulez Saal - Orlando Consort

    Eines der herausragenden Ensembles für Vokalmusik des 11. bis 16. Jahrhunderts ist das Orlando Consort. Einen Abend in Wort und Ton präsentieren die vier Musiker mit ihrem Programm "The Ambassadors". Zur Musik der Renaissance werden Texte von Diplomaten aus dieser Zeit gelesen.

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    Cuarteto Casals; © Igor Cat
    Igor Cat

    Kammermusiksaal - Cuarteto Casals

    Seit seiner Gründung vor über zwanzig Jahren in Madrid hat sich das Cuarteto Casals zu einem der herausragenden Streichquartette entwickelt. Tourneen rund um die Welt brachten dem Ensemble begeisterte Kritiken ein. Gestern waren die Musiker mal wieder im Kammermusiksaal zu Gast.

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    Grigory Sokolov; © Mary Slepkova / DG
    Deutsche Grammophon

    Philharmonie Berlin - Klavierabend mit Grigory Sokolov

    Jedes Jahr ist er einmal in Berlin zu Gast, und inzwischen ist auch der Große Saal der Philharmonie brechend voll. Virtuosität und Schönklang mag er nicht. Dafür punktet er mit einer phänomenalen Gestaltungskraft. Ein Erzähler, der nicht Klavier spielt, sondern Musik macht.

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    Il Suonar Parlante; © Promo
    Il Suonar Parlante

    Kammermusiksaal - "Barbarische Schönheit"

    Mit großer Spielfreude, Raffinesse und Fantasie legte das Ensemble Il Suonar Parlante unter Leitung des Gambisten Vittorio Ghielmi ein "beredtes" Zeugnis für eine europäische Kultur jenseits nationalistischer oder dünkelhafter Scheuklappen ab.

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    Gautier Capuçon © Gregory Batardon
    Gregory Batardon

    Konzerthaus Berlin - Gautier Capuçon

    Sein neues Album "Intuition" haben wir im kulturradio schon vorgestellt. Doch wer den französischen Cellisten Gautier Capuçon mal live erleben wollte, der war gestern im Berliner Konzerthaus an der richtigen Adresse.

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    Mark Padmore © Marco Borggreve
    Marco Borggreve

    Philharmonie Berlin - Mark Padmore

    Als Artist in Residence bei den Berliner Philharmonikern stellt der Tenor Mark Padmore Schumanns "Liederkreis" den Liederzyklen von Janáček und Wigglesworth gegenüber.

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    "Daniel Barenboim"; © Holger Kettner
    Holger Kettner

    Philharmonie Berlin - Staatskapelle Berlin | Festtage 2018

    2018 ist Debussy-Jahr zum 100. Todestag des Komponisten – ein Schwerpunkt beim diesjährigen Musikfest Berlin. Daniel Barenboim präsentierte mit der Staatskapelle jetzt zwei – zu Recht – eher selten aufgeführte Werke von Debussy.

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    "Hilary Hahn"; © Deutsche Grammophon / Michael Patrick O'Leary
    Deutsche Grammophon / Michael Patrick O'Leary

    Konzerthaus - Houston Symphony mit Andrés Orozco-Estradá und Hilary Hahn

    Lange war das Houston Symphony nicht in Europa zu Gast. Jetzt ist es auf Tournee. Das Ergebnis war ernüchternd. Einziger Lichtblick war die Geigerin Hilary Hahn, allerdings leider als Solistin eines problematischen Stückes. Kein guter Abend.

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    Robin Ticciati dirigiert das DSO; © Kai Bienert
    Kai Bienert

    Philharmonie Berlin - Robin Ticciati und das DSO

    "Chronochromie" heißt die Orchesterwerk von Olivier Messiaen, in dem der Komponist die Natur als göttliche Schöpfung in den Mittelpunkt stellt. Außerdem standen das Vorspiel zum 1. Aufzug des "Parsifal" und das Requiem von Maurice Duruflé auf dem Programm.

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    "Mitsuko Uchida"; © Decca/ Justin Pumfrey
    Decca/ Justin Pumfrey

    Kammermusiksaal - Mitsuko Uchida spielt Schubert

    Die japanische Pianistin Mitsuko Uchida ist in Sachen Mozart und Schubert eine der größten Pianistinnen überhaupt. Jetzt hat sie einen Schubert-Sonaten-Zyklus gestartet und ihre Spitzenposition eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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    Justin Doyle © Gregor Baron
    Gregor Baron

    Kammermusiksaal - RIAS-Kammerchor: "Tenebrae"

    In seinem jüngsten Konzert beschäftigt sich der RIAS Kammerchor, verstärkt durch das Hamburger Ensemble Resonanz, mit Musik zur Passionszeit – wie gewohnt auf Spitzenniveau. Gleichzeitig ist das ein Abend unter dem Motto: Bach schlägt MacMillan.

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    Der Pianist Martin Helmchen im kulturradio-Studio; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    Kammermusiksaal - Klavierabend Martin Helmchen

    Das muss man sich erst einmal trauen: Robert Schumanns sperrige Novelletten komplett an einem Abend zu spielen. Allerdings mit vielen Ergänzungen anderer Meister. Ein Konzeptabend von Martin Helmchen, der jedoch nur halb aufgegangen ist.

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    Artemis Quartett; Foto: Felix Broede
    Felix Broede

    Kammermusiksaal - Artemis Quartett

    Es sind gerade mal 22 Takte, die Mozarts Streichquartett KV 465 zu seinem Namen "Dissonanzenquartett" verhalfen. Und mit denen wies Mozart musikalisch schon in die Zukunft.
           

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    Tetzlaff, Tetzlaff & Vogt © Giorgia Bertazzi
    Giorgia Bertazzi

    Pierre Boulez Saal - Tetzlaff, Tetzlaff & Vogt

    Der Pianist Lars Vogt, der Geiger Christian Tetzlaff und seine Schwester, die Cellistin Tanja Tetzlaff spielen seit langem gemeinsam Klaviertrio – und haben im Berliner Pierre Boulez Saal eins der besten Kammerkonzerte der letzten Jahre gegeben.

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    Das Mandelring Quartett
    Konzertdirektion Andrea Hampl; © Uwe Arens

    Philharmonie Berlin - Mandelring Quartett

    Sie sind vier Individuen mit dem gemeinsamen Willen, den Kern der Musik zu ergründen: Das Mandelring Quartett. Zu dem zweiten Konzert ihres aktuellen Berlin-Zyklus haben sie sich Unterstützung geholt: Wilfried Strehle.

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  • Bühnenszene: Antigone
    Arno Declair

    Deutsches Theater / Box - Antigone

    Ist Gehorsam wichtiger als Eigenverantwortung? Am Deutschen Theater wurde Sophokles’ Tragödie mit dem integrativen RambaZamba-Theater und einem Bürgerchor neu inszeniert. Leider ohne Zwischentöne.

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    Volksbühne Berlin: Moby Dick © Vincenzo Laera
    Vincenzo Laera

    Volksbühne Berlin - "Moby Dick"

    Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Kapitän Ahab getrieben von dem Wunsch nach Rache. Anita Vulesica hat ihre Textfassung von Melvilles Roman "Moby Dick" mit Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch inzeniert.

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    "15. Original Roncalli Weihnachtscircus im Tempodrom" © dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopres
    dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopres

    Tempodrom - "Roncalli Weihnachtscircus"

    Seit über 40 Jahren kümmert sich Bernhard Paul mit seinem Circus Roncalli darum, die Circus-Tradition aufrecht zu erhalten. Regelmäßig in der Weihnachtszeit können Circusfans ins Berliner Tempodrom gehen und dort den Roncalli Weihnachtscircus erleben.

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    "Westend" am Deutschen Theater, Ulrich Matthes und Anja Schneider © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Westend"

    Moritz Rinke ist einer der meistgespielten Gegenwartsdramatiker in Deutschland, seine Stücke werden auf kleinen und großen Bühnen landauf landab inszeniert. Es sind oft doppelbödige Beziehungsgeschichten, die so oder ähnlich auch den Menschen zustoßen könnten, die im Publikum sitzen. Nach fünf Jahren Pause wurde nun am Deutschen Theater Rinkes neues Drama"Westend" uraufgeführt.

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    Edgar Selge spielt in der Volksbühne die Hauptrolle in Michelle Houllebecqs "Unterwerfung" (Bild: Klaus Lefebvre)
    Klaus Lefebvre

    Volksbühne Berlin - Michel Houellebecq: "Unterwerfung"

    Fast drei Stunden dauert der fulminante Monolog von Edgar Selge in der Theaterfassung von Michel Houellebecqs Roman "Unterwerfung". Karin Beier hat das Stück am Schauspielhaus Hamburg inszeniert. Edgar Selge wurde 2016 damit zum Schauspieler des Jahres gekürt.

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    HE SHE ME FREE © Schaubühne Berlin
    Gianmarco Bresadola

    Schaubühne Berlin - "He? She? Me! Free."

    Nach "thisisitgirl", einem Stück über zeitgenössischen Feminismus, und "Love Hurts In Tinder Times" über die Liebe in Zeiten der Dating-Apps ist nun ein neues Projekt von Patrick Wengenroth und Ensemble zu sehen. Es ist eine Produktion, die die komplexen Tiefen der Gender-Fluidität auslotet.

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    Admiralspalast: Flashdance © Morris Mac Matzen
    mmacm.com / digital

    Admiralspalast - "Flashdance - Das Musical"

    1983, vor 35 Jahren also, hatte der Tanzfilm "Flashdance" seine Kinopremiere. "Flashdance" war einer der Kultfilme der 80er Jahre. Die Geschichte um eine junge Schweißerin, die eigentlich Tänzerin werden will, ist jetzt im Berliner Admiralspalast als Musical zu sehen.

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    Bühenbild "Viel gut essen"
    Thomas M. Jauk

    Hans Otto Theater Potsdam - "Viel gut essen"

    Der Monolog eines deutschen Mannes mittleren Alters, der gegen Ausländer, Homosexuelle und emanzipierte Frauen wütet. Ein tieftrauriger Text über verunsicherte Menschen, die die Welt nicht mehr verstehen.

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    Schlosspark Theater Berlin: Monsieur Claude und seine Töchter © DERDEHMEL/Urbschat
    DERDEHMEL/Urbschat

    Schlosspark Theater Berlin - "Monsieur Claude und seine Töchter"

    Der französische Spielfilm "Monsieur Claude und seine Töchter" war weltweit ein Hit. Millionen sind ins Kino geströmt, auch in Deutschland. Kein Wunder, dass es eine Fortsetzung geben wird. Teil zwei soll Anfang nächsten Jahres in den Kinos laufen. Aber es gibt schon jetzt die Chance, Claude & Co. zu begegnen – im Theater, in Berlin, im Schlosspark Theater.

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    Hans Otto Theater Potsdam: Pension Schöller © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    Hans Otto Theater Potsdam - "Pension Schöller"

    "Pension Schöller" ist seit bald 130 Jahren ein Dauerbrenner des deutschsprachigen Theaters. In den letzten Jahren gab’s das Stück auch in Berlin und Brandenburg mehrfach, etwa traditionell an den Ku’damm Bühnen oder surrealistisch überhöht an der Berliner Volksbühne. Jetzt zeigt das Potsdamer Hans Otto Theater den Hit.

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    Bühnenszene: "Persona"
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Persona"

    Nach einem Auftritt als Elektra verfällt die Schauspielerin Elisabeth Vogler in rätselhaftes Schweigen. Die  junge Krankenschwester Alma erhält die ungewöhnliche Patientin zur Pflege. Zwei ungleiche Frauen verbringen nun gemeinsam ihre Zeit - bis die Situation kippt. Anne Bergmann inszeniert die Bühnenfassung des Ingmar Bergman-Filmes von 1966. Barbara Behrendt hat die Premiere gesehen. 

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    Berliner Ensemble: Macbeth von Heiner Müller nach Shakespeare mit Sascha Nathan; © Matthias Horn
    Matthias Horn

    Berliner Ensemble - "Macbeth"

    Man sagt, es bringe Unglück, Shakespeares "Macbeth" aufzuführen: Macbeth, der Heerführer, der seinen König niedermetzelt, um selbst an die Krone zu gelangen. Am Berliner Ensemble inszeniert Michael Thalheimer nun Heiner Müllers Bearbeitung des Dramas.

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    Schaubühne Berlin: Italienische Nacht © Arno Declair
    Arno Declair

    Schaubühne Berlin - "Italienische Nacht"

    Rechte Gruppen ziehen durch die Straßen und rufen faschistische Parolen, während die politische Linke sich in internen Grabenkämpfen zerlegt. Klingt wie ein politischer Tageskommentar – ist aber Ödön von Horváths Stück "Italienische Nacht" aus dem Jahr 1931. Thomas Ostermeier hat es an der Schaubühne inszeniert.

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    Staatstheater Cottbus: Das kalte Herz mit Annegret Thiemann (Lisbeth) und Wolf Gerlach (Kohlenmunkpeter); © Marlies Kross
    Marlies Kross

    Staatstheater Cottbus - "Das kalte Herz"

    Nachdem der Köhler Peter Munk leichtfertig Haus und Hof im Wirtshaus verspielt hat, schließt der einen Pakt mit dem Bösen: Er tauscht sein Herz gegen einen kalten Stein und erhält im Gegenzug unermesslichen Reichtum.

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    Drei Schwestern nach Anton Tschechow im Deutschen Theater zu Berlin (Bild: Arno Declair/DT)
    Arno Declair/DT

    Deutsches Theater Berlin - "Drei Schwestern"

    "Nach Moskau, nach Moskau!" – Zwei Worte, und jeder Theatergänger weiß, worum es geht: um Tschechows "Drei Schwestern", die in der Provinz feststecken und von einem anderen Leben im Zentrum der Welt träumen.

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    Die stillen Trabanten © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater Berlin - "Die stillen Trabanten"

    Die Bücher von Clemens Meyer werden gern für die Bühne bearbeitet. Der Regisseur Armin Petras hat sich mit "Die stillen Trabanten" beschäftigt. In diesem Kurzgeschichtenband ist ein Gefühl allgegenwärtig.

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    Berliner Ensemble: Die Verdammten © Matthias Horn
    Matthias Horn

    Berliner Ensemble - "Die Verdammten"

    Eine Industriellen-Familie vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus: In seinem Film  inszenierte Regisseur Luchino Visconti Dekadenz und Selbstzerstörung als Tableau. Mit welchem Erfolg David Bösch "Die Verdammten" nun als Theaterstück ans Berliner Ensemble bringt, weiß Barbara Behrendt.

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    Volksbühne Berlin | Das 1. Evangelium © Julian Röder, 2018
    Julian Röder, 2018

    Volksbühne Berlin - "Das 1. Evangelium"

    "Das Theater ist die Kirche der Zweifler", sagt der Regisseur Kay Voges zu seiner Inszenierung "Das 1. Evangelium", einem Schauspiel "frei nach dem Matthäus-Evangelium.

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    Hans-Otto Theater - William Shakespeare: "Othello"

    Wer heute „Othello“ aufführt, muss sich vor allem eins fragen: Wie besetzt er die Titelrolle – in Shakespeares Drama ein schwarzer Heerführer, der den Venezianern große Kriegserfolge beschert.

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    Hans Otto Theater: Europa verteidigen © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    Hans Otto Theater / Reithalle - "Europa verteidigen"

    Das Stück "Europa verteidigen" ist ein Werk, das zum Denken anregen will. Geboten wird kein klassisch gebautes Drama, sondern so etwas wie eine Gedanken-Revue. Unser Kritiker Peter Claus hat sich die Aufführung für uns angeschaut.

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    Deutsches Theater: Hunger. Peer Gynt © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Hunger. Peer Gynt"

    Zuletzt hat Sebastian Hartmann mit seiner "Ulysses"- Inszenierung am Deutschen Theater auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt setzt er Henrik Ibsens "Peer Gynt" in Szene und kombiniert es mit Knut Hamsuns "Hunger".

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    Maxim Gorki Theater, © Ute Langkafel
    Maxim Gorki Theater, Ute Langkafel

    Gorki Theater - "Außer sich"

    Sasha Marianna Salzmanns "Außer sich" ist ein schwieriger Roman, der wehtut und bestimmt nichts für zarte Gemüter ist. Wie ist die Umsetzung für die Bühne geraten?

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    © Thomas Aurin, Berliner Ensemble
    Thomas Aurin, Berliner Ensemble

    Berliner Ensemble - Berliner Ensemble: "Eine griechische Trilogie"

    Der schweizerisch-australische Regisseur Simon Stone wird europaweit für seine Dramenüberschreibungen gefeiert. Am Berliner Ensemble feierte sein Stück "Eine griechische Trilogie" Premiere. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.

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    "Deutsches Theater: Publikumsbeschimpfung"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Publikumsbeschimpfung"

    Mit der Inszenierung seiner "Publikumsbeschimpfung" wurde Peter Handke 1966 übernacht berühmt. Immerhin gab es bei der Frankfurter Aufführung des Regisseurs Claus Peymann heftige Tumulte. Wie provokant Handkes Sprechstück heute – nach über 50 Jahren – noch ist, verrät Barbara Behrendt.

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    Schaubühne Berlin: "Voyage" mit Felix Römer; © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Schaubühne | Studio - "Voyage"

    In dem Projekt "Voyage" begeben sich der Regisseur Philipp Preuss und der Schauspieler Felix Römer auf eine Reise durch die Literatur und das Leben.

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    Gorki Theater: Die Gerechten © Ute Langkafel | Maifoto
    Ute Langkafel | Maifoto

    Gorki Theater - "Die Gerechten"

    1905 ermorden Anarchisten in Russland den Onkel des Zaren. Sebastian Baumgarten inszeniert  Albert Camus’ Revolutionsstück "Die Gerechten" neu. Ein heute unspielbares Drama?

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    "The Factory"; © David Baltzer
    Agentur Zenit/David Baltzer

    Volksbühne Berlin - "The Factory"

    Nach ihrem erfolgreichen Dokumentar-Theaterstück "Iphigenie" inszenieren Mohammad Al Attar und Omar Abusaada "The Factory" an der Volksbühne. Ein Stück über Geld und Macht, einen Arbeiter und den heranrückenden IS.

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    Larissa Marolt bei der Fotoprobe zum Theaterstück Jedermann in der St. Nikolaikirche in Potsdam; © imago/Gartner
    imago/Gartner

    Nikolaikirche Potsdam - Hugo von Hofmannsthal: "Jedermann"

    "Jedermann" ist das meistaufgeführte Theaterstück in deutscher Sprache. Konzipiert ursprünglich für die Salzburger Festspiele, hat sich dieses Mysterienspiel "vom Sterben des reichen Mannes" zu einem Exportartikel entwickelt – ähnlich dem Münchner Oktoberfest.

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    "The Factory"; © David Baltzer
    Agentur Zenit/David Baltzer

    Volksbühne Berlin - "The Factory"

    Nach dem großen Erfolg von "While I was waiting" und "Iphigenie" setzen der Dramatiker Mohammad Al Attar und der ebenfalls aus Syrien stammende Regisseur Omar Abusaada ihre Zusammenarbeit  fort. In "The Factory" geht es um eines der verstörendsten Gesichter des Krieges: das Bündnis von Geld und Macht.

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    Hans Otto Theater Potsdam: In Zeiten des abnehmenden Lichts © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    Hans Otto Theater Potsdam - "In Zeiten des abnehmenden Lichts"

    In seinem Roman erzählt Eugen Ruge von einer DDR-Familie über mehrere Generationen. Die Bühnenfassung des Stoffs ist nun zur Spielzeiteröffnung im Hans Otto Theater zu sehen – inszeniert von der neuen Intendantin Bettina Jahnke.

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    Berliner Ensemble | Parallelwelt © Birgit Hupfeld
    Birgit Hupfeld

    Berliner Ensemble - "Die Parallelwelt"

    In der simultanen Inszenierung von Kay Voges, die am Samstag simultan am Berliner Ensemble und dem Schauspiel Dortmund uraufgeführt wurde, spielten die Schauspieler zeitgleich miteinander.

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    Berliner Ensemble: Auf der Straße mit Bettina Hoppe, René Wallner, Psy Chris, Nico Holonics und Alexandra Zipperer; © Julian Röder
    Julian Röder

    Berliner Ensemble - "Auf der Straße"

    Was geschieht mit einem Menschen, der sein Zuhause verliert, sein Obdach. Und wie reagiert die Gesellschaft auf die Wohnungslosen?

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    Theaterdiscounter Berlin: Seuche © Vincent Stefan
    Vincent Stefan

    Theaterdiscounter Berlin - "Seuche"

    Wie reagieren moderne Gesellschaften auf den Ausbruch einer Seuche? Das fragen sich Giorgi Jamburia und Lars Werner, vom Studiengang Szenisches Schreiben an der Universität der Künste, in ihrem Theaterstück "Seuche".

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    Gorki Theater: Die Letzten © Ute Langkafel
    Ute Langkafel

    Gorki Theater - "Die Letzten"

    Die Letzten" von Maxim Gorki ist ein Familienbildnis aus dem vorrevolutionären Russland. Die Geschichte des Kreispolizeichefs Kolomizew, der wie ein Landesherr über seine Frau und Kinder herrscht. Modern, schrill, – aber auch gelungen?

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    "Jeff Koons"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Schaubühne - Rainald Goetz: "Jeff Koons"

    Der Georg-Büchner-Preisträger Rainald Goetz gilt als Chronist der Gegenwart. Nun zeigt die Schaubühne "Jeff Koons", sein Stück über Kunst, uraufgeführt 1999. Banal und öde?

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    Berliner Ensemble | Dekameron © Matthias Koslik
    Matthias Koslik

    Berliner Ensemble - "Dekameron"

    Seit fünf Jahren arbeiten der Regisseur und Installationskünstler Thomas Bo Nilsson und der Bühnenbildner Julian Wolf Eicke zusammen. Aktuell widmen sie sich Giovanni Boccaccios "Dekameron".

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    Schaubühne: Im Herzen der Gewalt mit Laurenz Laufenberg, Christoph Gawenda, Renato Schuch, Alina Stiegler; © Arno Declair
    Arno Declair

    Schaubühne - "Im Herzen der Gewalt"

    Gerade noch war Regisseur und Schaubühnen-Chef Thomas Ostermeier mit seiner Bühnenfassung von Didier Eribons Erfolgs-Roman "Rückkehr nach Reims" zum Berliner Theatertreffen eingeladen – da stürzt er sich schon wieder auf einen französischen Autor.

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    "Hillbrowfication"; © Themba
    Themba

    Maxim Gorki Theater - Constanza Macras & Lisi Estaras: "Hillbrowfication"

    Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus dem südafrikanischen Johannesburg haben die beiden Choreographinnen Constanza Macras und Lisi Estaras die Choreographie "Hillbrowfication" entworfen. Eine Phantasie, denn hier verändern Aliens, Außerirdische das Leben aller Menschen auf der Erde.

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    Staatstheater Cottbus: Das Sparschwein © Marlies Kross
    Marlies Kross

    Staatstheater Cottbus - "Das Sparschwein"

    Eugène Marin Labiche schrieb über 175 Lustspiele, Possen und Farcen. In der Komödie "Das Sparschwein" führt er vor, wie heillose Provinzler bei ihrem Ausflug ins pralle Großstadtleben ihr blaues Wunder erleben. Jörg Steinberg hat das Stück am Staatstheater Cottbus inszeniert.

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    "Lö Grand Bal Almanya"; © Ute Langkafel
    Ute Langkafel

    Gorki Theater - "Lö Grand Bal Almanya"

    Vom 25. bis 27. Mai widmet sich das Maxim Gorki Theater mit persönlich-politischen Geschichten der komplexen deutsch-türkischen Beziehung. Im Rahmen des Festivals Almanya 2018 war am Freitag Nurkan Erpulats Singspiel "Lö Grand Bal Almanya. 57 Jahre Scheinehe" zu sehen.

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    Theater an der Parkaue: Sturm und Drang © Berliner Zeitung/Gerd Engelsmann
    Berliner Zeitung/Gerd Engelsmann

    Theater an der Parkaue - Sturm und Drang

    Die 1777 uraufgeführte Komödie "Sturm und Drang" verlieh einer ganzen literarischen Strömung ihren Namen.Gestern war die Premiere der Inszenierung von Kay Wuschek.

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    "Die Odyssee"; © Armin Smailovic
    Armin Smailovic

    55. Theatertreffen - "Die Odyssee" | Thalia Theater Hamburg

    Im Rahmen des Theatertreffens war am Freitag im Haus der Berliner Festspiele "Die Odyssee. Eine Irrfahrt nach Homer" zu sehen. Antú Romero Nunes hat das Stück am Thalia Theater Hamburg als Kammerspiel aus der Perspektive der beiden Odysseus-Söhne Telemachos und Telegonos inszeniert.

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    "Woyzeck"; © Sandra Then
    Sandra Then

    55. Theatertreffen - "Woyzeck" | Theater Basel

    Der Soldat Woyzeck ist ein Getriebener, ein Verzweifelter auf der Suche nach Sinn und Bedeutung. Selten kam seine Aussichtslosigkeit so zum Ausdruck wie in der Inszenierung von Ulrich Rasche am Theater Basel. Dafür gab es nun eine Einladung beim Theatertreffen.

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    "Trommeln in der Nacht"; © Julian Baumann
    Julian Baumann

    55. Theatertreffen - "Trommeln in der Nacht" | Münchner Kammerspiele

    In seinem Stück "Trommeln in der Nacht" erzählt Brecht die Geschichte des Kriegsheimkehrers Andreas Kragler, der sich zwischen Revolution und Liebe entscheiden muss. Christopher Rüping inszenierte das Stück am Uraufführungsort und ist nun damit zu Gast beim Theatertreffen in Berlin.

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    "Faust"; © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    55. Theatertreffen - "Faust" | Volksbühne Berlin

    Das 55. Theatertreffen hat begonnen. Bis zum 21. Mai sind die "zehn bemerkenswertesten Inszenierungen" aus dem deutschsprachigen Raum in Berlin zu sehen. Den Auftakt machte gestern Frank Castorfs "Faust"-Inszenierung.

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    "Am Königsweg"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Am Königsweg"

    Was bleibt in Stephan Kimmigs Inzenierung von Jelineks Trump-Stück? Ein oberflächliches Plappern, Poltern und Pauken, das eine Trump-Welt auf billigste Weise simulieren will. Von Beklemmung, Verunsicherung, Weltverstörung keine Spur.

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    Schaubühne Berlin | Shakespeare’s Last Play © Gianmarco Bresadola
    Gianmarco Bresadola

    Schaubühne Berlin - Shakespeare’s Last Play

    Nach den Stücken "Chekhov’s First Play" und "LIPPY", sowie "Hamnet" ist die irische Theaterformation Dead Centre nun zum vierten Mal in der Schaubühne zu Gast.

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    Schaubühne | Find #18: Ibsen Huis © Jan Versweyveld
    Jan Versweyveld

    Schaubühne Berlin | FIND #18 - Ibsen Huis

    1964: der erfolgreiche Architekt Cees Kerkman entwirft ein gläsernes Ferienhaus für seine Familie. Hier trifft man sich über 60 Jahre. Es wird geredet, geliebt und gefeiert - und vor den Augen aller wird ein finsteres Familienerbe über Generationen unerkannt fortgetragen.

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    Berliner Ensemble - Phantom © Matthias Horn
    Matthias Horn

    Berliner Ensemble - "Phantom"

    Sein neues Stück hat Dieudonné Niangouna für die Schauspieler des Berliner Ensembles geschrieben. Es führt in den Schwarzwald zu einer deutschen Familie, die eines Morgens unerwarteten Besuch bekommt.

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    Hans Otto Theater Potsdam: Heilig Abend © HL Böhme
    HL Böhme

    Hans Otto Theater Potsdam - "Heilig Abend"

    An "Heilig Abend" verhört der Ermittler Thomas die Philosophieprofessorin Judith. SIe steht in dem Verdacht, einen terroristischen Anschlag geplant zu haben. Ein gehaltvoller Philosophie-Thriller?

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    Hans Otto Theater Potsdam | Europa © HL Böhme
    HL Böhme

    Hans Otto Theater Potsdam - "Europa"

    Auf Grundlage der großen Tragödien von Euripides und Sophokles unternimmt das Stück eine Reise zu den Wurzeln der europäischen Kultur. Übermut, Selbstbesessenheit und Verblendung haben unheilvolle Folgen.

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    "Herbert Fritsch: Null"; © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Schaubühne am Lehniner Platz - NULL

    In seiner zweiten Arbeit an der Schaubühne entdeckt Herbert Fritsch zusammen mit seinem Ensemble die "NULL". Viel zu lange stand die "NULL" für das Nichts und den Mangel. Bei Fritsch wird der "NULL" nun endlich zur ästhetischen Freiheit verholfen.

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    Hans Otto Theater Potsdam: Good People (Mittelschichtblues) © HL Böhme
    HL Böhme

    Hans Otto Theater Potsdam - "Good People (Mittelschichtblues)"

    Margaret, Endvierzigerin, alleinerziehende Mutter einer behinderten Tochter, ist regelmäßg in schlecht bezahlten Jobs beschäftigt. Den letzten hat sie gerade verloren, da fasst sie einen schicksalhaften Plan. Sie sucht ihre Jugendliebe Mike aud. Der ist mittlerweile Chefarzt einer Privatklinik.

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    Berliner Ensemble: Krieg © Julian Röder
    Julian Röder

    Berliner Ensemble - "Krieg"

    Viereinhalbstunden Aufführungsdauer: allein zeitlich hat "Krieg" das Publikum im Berliner Ensemble am Samstagabend gefordert. Geboten wird eine Trilogie von Reinald Goetz: "Heiliger Krieg", "Schlachten" und "Kolik" sind die Titel.

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    Deutsches Theater: Rom © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Rom"

    Die Geschichte der Demokratie - Drei Shakespeare-Stücke in einem: "Corolian", "Julius Cäsar" und "Antonius und Cleopatra" werden in einer Bearbeitung von John von Düffel zusammengefasst.

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    GOЯKI – Alternative für Deutschland? © Esra Rotthoff
    Esra Rotthoff

    Maxim Gorki Theater - "Gorki – Alternative für Deutschland?"

    Oliver Frljić war Intendant des Kroatischen Nationaltheaters in Rijeka, bis er aus Protest gegen die Kulturpolitik des Landes seinen Posten aufgab. Jetzt inszeniert er erstmals in Berlin. Sein Stück nimmt antidemokratische Tendenzen in unserer Gesellschaft ins Visier.

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    "Emilia Galotti"; © Dorit Gaetjen
    Dorit Gaetjen

    Theater an der Parkaue - Emilia Galotti

    Lessings bürgerliches Trauerspiel "Emilia Galotti" ist Schulstoff. Die Thematik bietet sich an: Junger Mann liebt junge Frau, diese ist bereits vergeben, es kommt zur Tragödie. Seit gestern steht das Stück als bitterböse Komödie auf dem Spielplan des Jungen Staatstheaters Berlin in der Parkaue.

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    "Die Wahrheit"; © DERDEHMEL/Urbschat
    DERDEHMEL/Urbschat

    Schlosspark Theater - "Die Wahrheit"

    Die Wahrheit: Welche Vorteile es hat, sie zu verschweigen und welche Nachteile, sie zu sagen, das veranschaulicht der französische Dramatiker Florian Zeller in seiner Komödie "Die Wahrheit". Folke Braband hat das Stück am Schlosspark Theater inszeniert.

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    "Solaris"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater – Box - "Solaris"

    1961 veröffentlichte der polnischen Science-Fiction-Autor Stanisław Lem seinen Zukunftsroman "Solaris". Darin geht es um eine Macht, die in der Lage ist, die verdrängten Gefühle und Gedanken zu materialisieren.

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    "Cubix"; © Jean-Yves Lacôte
    Jean-Yves Lacôte

    Schaubude - "Cubix" – Visuelles Theater ohne Worte

    Die Digitalisierung schreitet voran. Aber was macht sie mit uns? Mit diesem Thema beschäftigt sich die Schaubude Berlin mit dem Festival "Wir sind die Zukunft". Gestern war die Eröffnung mit der Premiere der französischen Kindertheaterprodukion "Cubix".

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    "Die Hamletmaschine"; © Ute Langkafel
    Ute Langkafel

    Maxim Gorki Theater Berlin - Heiner Müller: "Die Hamletmaschine"

    Es ist ein bisher einmaliges Projekt: Das "Exil Ensemble" am Gorki Theater. Für zwei Jahre sind sieben Schauspieler aus Afghanistan, Syrien und Palästina am Theater und erarbeiten eigene Produktionen. Ihre neueste Arbeit ist Heiner Müllers "Hamletmaschine".

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    "Deutsches Theater: Sommergäste"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater Berlin - Maxim Gorki: "Sommergäste"

    Sie sind vom Überdruss geplagt, die "Sommergäste" von Rechtsanwalt Bassow und seiner Frau Warwara. Es sind privilierte Menschen, die dort in der Sommerfrische zusammenkommen. Sie führen ein angenehmes Leben und suchen doch den Sinn darin.        

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    "Liberté"; © Román Yñan
    Román Yñan

    Volksbühne Berlin - Albert Serra: "Liberté"

    101 Stunden lang ist sein DOCUMENTA-Film "Three Little Pigs". Jetzt ist der katalanische Meisterregisseur Albert Serra mit seiner ersten Theaterarbeit im deutschsprachigen Raum zu erleben.

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    "Berliner Ensemble: Panikherz"; © Julian Roeder
    Julian Roeder

    Berliner Ensemble - "Panikherz"

    Oliver Reese hat den knapp 600-seitigen Wälzer von Benjamin von Stuckrad-Barre auf gut 40 Seiten eingedampft. Was also ist übrig geblieben?

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    Verbrechen und Strafe © HL Böhme
    HL Böhme

    Hans Otto Theater Potsdam - "Verbrechen und Strafe"

    Es ist wohl einer der bekanntesten Kriminalfälle der Weltliteratur: Der mittellose Jura-Student Raskolnikow tötet in einem nahezu perfekten Verbrechen eine raffgierige Pfandleiherin und deren Schwester. Doch er ist nicht der kaltblütige Mörder, für den er sich hält.

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    The Call-A-Spy-Show
    Theater Hebbel am Ufer; © Anja Beutler

    HAU 3 - Peng! Collective: "The Call-A-Spy-Show"

    Dass Facebook, Google und Amazon in der Lage sind, unsere intimsten Daten zu kontrollieren, ist bekannt. Doch welche Auswirkungen haben diese Überwachungsmöglichkeiten auf uns und die Gesellschaft?

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    Berliner Ensemble: Kinder des Paradieses mit Kathrin Wehlisch, Peter Moltzen, Tilo Nest, Felix Rech und Mitja Ley; © Matthias Horn
    Matthias Horn

    Berliner Ensemble - "Kinder des Paradieses"

    Die Vorlage für diesen Theaterabend ist der französische Spielfilm "Kinder des Olymp" von Marcel Carné, der zwischen 1943 und 1946 im von den Nazis besetzten Frankreich entstand. Die Theaterregisseurin Ola Mafaalani hat daraus eine Bühnenfassung gefertigt.

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  • Deutsche Oper Berlin: Les contes d’Hoffmann mit Alex Esposito; © Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Deutsche Oper Berlin - "Les contes d’Hoffmann"

    Ungebrochen ist der Erfolg von Jaques Offenbachs Oper. Derzeit ist das Spätwerk des Komponisten in Berlin zu erleben, denn der französische Opernregisseur Laurent Pelly hat seine internationale Erfolgsproduktion "Les contes d'Hoffmann" an die Deutsche Oper gebracht. Am Samstag war die Premiere.

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    Staatsoper: Hippolyte et Aricie, hier: Elsa Dreisig (Diane), Reinoud Van Mechelen (Hippolyte) und Anna Prohaska (Aricie); © Karl und Monika Forster
    Karl und Monika Forster

    Staatsoper Unter den Linden - "Hippolyte et Aricie"

    Ein Höhepunkt der Barocktage in Berlin ist die Premiere einer großen Oper von Jean-Philippe Rameau in illustrer Starbesetzung: Anna Prohaska, Magdalena Kožená und Simon Rattle am Pult. Nicht zu vergessen: die Lichtinstallation und das Bühnenbild von Olafur Elliasson.

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    Candide in der Komischen Oper Berlin (Bild: Monika Rittershaus)
    Monika Rittershaus

    Komische Oper Berlin - "Candide"

    Nach seinem Erfolg mit der "West Side Story" durfte man füglich glauben, dass Barrie Kosky einer der wenigen sei, der das problematische Hauptwerk Leonard Bernsteins, "Candide", hinbekommen könnte.

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    Potsdamer Winteroper: "Theodora" © Stefan Gloede
    Stefan Gloede

    Potsdamer Winteroper - Theodora

    Seit Jahren produzieren die Kammerakademie Potsdam und das Hans Otto Theater gemeinsam die Potsdamer Winteroper und nutzen seit 2013 die Friedenskirche als Aufführungsstätte. In diesem Jahr steht das Oratorium "Theodora" auf dem Programm.

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    Staatsoper Unter den Linden: A Monteverdi Project: Olivia Lecomte und Ensemble © Efrat Mazor
    Efrat Mazor

    Staatsoper Unter den Linden - "A Monteverdi Project"

    Ausgehend von Claudio Monteverdis späten Madrigalen versucht die Choreografin Saar Magal einen Abend über Liebe, Erotik und Schönheit damals und heute und kommt über Banalitäten und oberflächliche Stereotypen nicht hinaus.

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    Neuköllner Oper: Der Diktator - Lawrence Halksworth (in der Titelrolle) während der Fotoprobe; © imago/Martin Müller
    imago/Martin Müller

    Neuköllner Oper - "Der Diktator"

    Ein brandaktuelles Stück!, selbst wenn wir bei der Verwendung des Wortes "Diktator" heute vorsichtig geworden sind – so fragwürdig politische Entscheidungsträger uns auch immer erscheinen mögen.

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    Staatstheater Cottbus: My Fair Lady mit Eve Rades (Eliza Doolittle); © Klaus Gigga
    Klaus Gigga

    Staatstheater Cottbus - "My Fair Lady"

    "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen": Das fällt einem als Musicalfan sofort ein, wenn von "My Fair Lady" die Rede ist. 1956 uraufgeführt, wurde dieses Stück schnell zum Dauerbrenner – und es hat anscheinend nichts von seiner Faszination verloren.

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    "Staatsoper Berlin: Médée"; © Bernd Uhlig
    Bernd Uhlig

    Staatsoper Berlin - "Médée"

    Medea ist eine der faszinierendsten Frauengestalten der griechischen Mythologie, die viele Komponisten zu musikalischen Interpretationen inspiriert hat. Auch Luigi Cherubini hat sich mit dem "Medea"-Mythos befasst und seine Oper 1797 in Paris zur Uraufführung gebracht.  

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    "Deutsche Oper Berlin: Wozzeck"; © Marcus Lieberenz/bildbuehne.de
    Marcus Lieberenz/bildbuehne.de

    Deutsche Oper Berlin - "Wozzeck"

    Zweimal hat der norwegische Opernregisseur Ole Anders Tandberg schon an der Deutschen Oper Berlin inszeniert. Nach Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzensk" und Bizets "Carmen" ist mit "Wozzeck" von Alban Berg seine dritte Inszenierung an dem Haus zu sehen.

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    Erich Wolfgang Korngold: Die tote Stadt mit Sara Jakubiak (Marietta) und Ensemble; Iko Freese / drama-berlin.de
    Iko Freese / drama-berlin.de

    Komische Oper Berlin - "Die tote Stadt"

    Die Komische Oper Berlin hat einen neuen Generalmusikdirektor: Ainārs Rubiķis. Am Sonntag gab er dort nun sein Debüt mit Korngolds "Die tote Stadt".

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    Salzburger Festspiele "Pique Dame"; © Salzburger Festspiele / Monika Ritterhaus
    Salzburger Festspiele / Monika Ritterhaus

    Salzburger Festspiele - Peter Tschaikowsky: "Pique Dame"

    Peter Tschaikowskis vorletzte Oper "Pique Dame" enstand in Florenz, die Handlung um Liebe, Glücksspiel und Geheimnis aber ist angesiedelt in St. Petersburg im späten 18. Jahrhundert. Mariss Jansons dirigiert und Hans Neuenfels inszeniert die Oper auf Basis einer revidierten Neuausgabe.

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    kulturradio-Motiv: Schnecke_Mund; Bild: rbb

    Renaissance-Theater - "Im weißen Rössl"

    "Im weißen Rössl" ist das meistgespielte Musiktheaterstück aller Zeiten. Nun steht das lebenslustige Singspiel im Renaissance-Theater auf dem Spielplan.

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    Staatsoper Unter den Linden: Macbeth | Anna Netrebko, Plácido Domingo und Ensemble © Bernd Uhlig
    Bernd Uhlig

    Staatsoper Unter den Linden - "Macbeth"

    Nach gewonnener Schlacht wird dem Feldherrn Macbeth prophezeit, dass er einmal König von Schottland sein werde. Nicht so an der Staatsoper, diese verfrachtet das Morddrama in eine südamerikanische Diktatur - ein gelungener Schachzug?

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    Komische Oper Berlin: "Die Nase" © Iko Freese/ drama-berlin.de
    Iko Freese/ drama-berlin.de

    Komische Oper Berlin - "Die Nase"

    Das ist eine sichere Sache: Barrie Kosky inszeniert an seiner Komischen Oper in Übernahme Dmitrij Schostakowitschs Farce "Die Nase", und er sorgt mit einem spielfreudigen Ensemble und krachigem Humor für einen Erfolg.

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    Deutsche Oper Berlin: Il Viaggio a Reims © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Deutsche Oper Berlin - "Il Viaggio a Reims"

    Jan Bosse ist vor allem für seine Theaterstücke bekannt, doch er führt auch Opernregie. Jetzt ist seine Inszenierung von Rossinis "Il viaggio a Reims" an der Deutschen Oper zu sehen.

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    Komische Oper Berlin | Selme © Monika Rittershaus
    Monika Rittershaus

    Komische Oper Berlin - "Semele"

    Die Oper "Semele" zählt heute weltweit zu den beliebtesten Werken aus der Feder Georg Friedrich Händels. Barock-Spezialist Konrad Junghänel sowie Chefregisseur und Intendant Barrie Kosky setzen auf das menschliche Drama hinter den göttlichen Ränkespielen.

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    "Staatsoper Unter den Linden: Falstaff"; © Matthias Baus
    Matthias Baus

    Staatsoper Unter den Linden - Giuseppe Verdi: "Falstaff"

    Mit fast 80 Jahren gelang Giuseppe Verdi noch einmal ein sensationeller Erfolg, er schuf mit "Falstaff" ein Meisterwerk der komischen Opernliteratur. An der Staatsoper feierte die Geschichte gestern seine Premiere – in der Inszenierung von Mario Martone. Die musikalische Leitung hatte Daniel Barenboim.

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    Komische Oper Berlin: Blaubart © Iko Freese/drama-berlin.de
    Iko Freese/drama-berlin.de

    Komische Oper Berlin - Jacques Offenbach: "Blaubart"

    Jacques Offenbachs große Operette Barbe bleue (Blaubart) war in Berlin seit den 60er Jahren ein Dauerhit, dank der Komischen Oper, die das Werk in Walter Felsensteins legendärer Inszenierung über Jahrzehnte hinweg fast 400 mal zeigte. Nun, zum 70. Geburtstag des Hauses gönnt sich das Haus wieder einen Blaubart – diesmal in der Regie von Stefan Herheim.

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    "Staatsoper Unter den Linden: Salome"; © dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopress
    dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopress

    Staatsoper Unter den Linden - Richard Strauss: "Salome"

    Mit seiner Adaption von Oscar Wildes Décadence-Drama hatte Strauss 1905 seinen ersten großen Erfolg als Opernkomponist. In der Inszenierung von Hans Neuenfels gibt die litauische Sopranistin Ausrine Stundyte ihr Rollendebüt als Salome.  

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    Deutsche Oper: "Carmen"
    Deutsche Oper; © Marcus Lieberenz/bildbuehne.de

    Deutsche Oper Berlin - "Carmen"

    George Bizets Carmen gehört zu den beliebtesten und meistaufgeführten Opern überhaupt – am Samstag hatte eine Neuinszenierung des Werks an der Deutschen Oper Berlin Premiere.

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  • Tanztage Berlin 2019: "Sepia"; © Jana Sotzko und Annegret Schalke
    Sotzko/Schalke

    Sophiensæle - Tanztage Berlin 2019 – Eröffnung

    Es ist schon Tradition: Immer in den ersten Januartagen präsentieren die jungen Tanzkünstlerinnen und -künstler Berlins ihre Choreografien. Der gestrige Eröffnungsabend hatte durchaus so etwas wie ein Thema oder einen roten Faden.

    Staatsoper: Hippolyte et Aricie, hier: Elsa Dreisig (Diane), Reinoud Van Mechelen (Hippolyte) und Anna Prohaska (Aricie); © Karl und Monika Forster
    Karl und Monika Forster

    Staatsoper Unter den Linden - "Hippolyte et Aricie"

    Ein Höhepunkt der Barocktage in Berlin ist die Premiere einer großen Oper von Jean-Philippe Rameau in illustrer Starbesetzung: Anna Prohaska, Magdalena Kožená und Simon Rattle am Pult. Nicht zu vergessen: die Lichtinstallation und das Bühnenbild von Olafur Elliasson.

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    Staatsoper Unter den Linden: A Monteverdi Project: Olivia Lecomte und Ensemble © Efrat Mazor
    Efrat Mazor

    Staatsoper Unter den Linden - "A Monteverdi Project"

    Ausgehend von Claudio Monteverdis späten Madrigalen versucht die Choreografin Saar Magal einen Abend über Liebe, Erotik und Schönheit damals und heute und kommt über Banalitäten und oberflächliche Stereotypen nicht hinaus.

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    Tanzcompagnie Rubato: "Blue-Sky Thinking" © Ufafabrik, Dieter Hartwig
    Ufafabrik, Dieter Hartwig

    Uferstudios - Tanzcompagnie Rubato: "Blue-Sky Thinking"

    Ein wenig Hoffnung tut gut in unseren konfliktreichen Zeiten. Das mag sich die Tanzcompagnie Rubato gedacht haben, als sie an ihrem neuen Stück "Blue-Sky Thinking" gearbeitet hat. Nun fand die Uraufführung statt.

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    Staatsoper Unter den Linden: La Bayadère © Yan Revazov
    Yan Revazov

    Staatsoper Unter den Linden - "La Bayadère"

    Der Choreograph Alexei Ratmansky ist Spezialist für die Rekonstruktion historischer Ballett-Aufführungen. Für das Staatsballett Berlin hat er jetzt Marius Petipas Choreographie "La Bayadère" von 1877 wiederauferstehen lassen.

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    "Hofesh Shechter Company: Grand Finale"; © Rahi Rezvani
    Rahi Rezvani

    Berliner Festspiele - Hofesh Shechter Company: "Grand Finale"

    Der israelisch-britische Star-Choreograph Hofesh Shechter ist berühmt für seine energiegeladenen, spektakulären und exzessiven Choreographien. Dank der Berliner Festspiele waren nahezu alle seiner Arbeiten in Berlin zu sehen und so auch sein neues Stück "Grand Finale". Am Freitag war Gastspielpremiere im Haus der Berliner Festspiele.

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    Fotoprobe für das Tanzstück Alice im Wunderland im Staatstheater Cottbus
    imago/Martin Müller

    Staatstheater Cottbus - "Alice im Wunderland"

    Das weiße Kaninchen und die Grinsekatze, der verrückte Hutmacher und die Herzkönigin, das Mädchen Alice, das im Kaninchenbau eine wundersame Welt entdeckt – "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll hat schon viele Generationen verzaubert.

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    Volksbühne: Die sechs Brandenburgischen Konzerte, Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker; © Anne Van Aerschot
    Anne Van Aerschot

    Volksbühne Berlin - "Die sechs Brandenburgischen Konzerte"

    Auch die Volksbühne ist nun in die neue Saison gestartet – und das mit einem Paukenschlag: mit der Uraufführung der neuen Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker, oft als Europas beste Choreografin bezeichnet.

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    Constanza Macras | DorkyPark: "Chatsworth"; © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Tanz im August | HAU1 - Constanza Macras / Dorkypark: "Chatsworth"

    Ein Musical im Bollywood-Stil über Migration und Integration: Constanza Macras hat eine Choreografie über die indische Bevölkerungsminderheit im südafrikanischen Durban inszeniert. Am Wochenende war die Uraufführung beim Festival "Tanz im August".

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    Sasha Waltz & Guests: Exodos © Carolin Saage
    Carolin Saage

    Radialsystem - Sasha Waltz & Guests: "Exodos"

    25 Jahre Sasha-Waltz-Compagnie! Zum Jubiläum hat Sasha Waltz einen großen Assoziationsreigen inszeniert, der wie eine Installation beginnt, sich zu einer Party und einem Happening entwickelt.  

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    Company Wayne McGregor: "Autobiography"; © Andrej Uspenski
    Andrej Uspenski

    Tanz im August - Company Wayne McGregor: "Autobiography"

    Für sein Werk "Autobiography" hat der britische Choreograf Wayne McGregor seine DNA entschlüsseln lassen und eine dynamische Choreografie für zehn Tänzer geschrieben, die von einem Algorithmus für jede Vorstellung in eine andere Reihenfolge gebracht wird.

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    Komische Oper: Che Malambo
    BB-Promotion /© Diane Smithers

    Komische Oper - Che Malambo: Tanz- und Rhythmus-Spektakel aus Argentinien

    Als ein "atemberaubendes, feuriges Tanz- und Rhythmusspektakel" ist das erste Deutschland-Gastspiel von "Che Malambo" angekündigt worden, als "explosive Bühnenshow" mit dem argentinischen Malambo-Tanz. 12 der besten Malambo-Tänzer Argentiniens sind seit gestern in der Komischen Oper Berlin zu Gast.

    kulturradio-Motiv: Schnecke_Mund; Bild: rbb

    Akademie der Künste - "Performing Trauma"

    Wie können Gewalterfahrungen und Traumatisierungen im Tanz ausgedrückt werden? Wie kann der Tanz vielleicht dabei helfen, Traumatisierungen zu überwinden oder gar zu heilen? Das waren die Fragen von Nora Amin, Choreografin, Regisseurin, Schriftstellerin aus Ägypten für ihre Valeska-Gert-Gastprofessur in Berlin.

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    Gisèle Vienne: "Menge (Crowd)" (Volksbühne Berlin); © Estelle Hanania
    Estelle Hanania

    Volksbühne Berlin - Gisèle Vienne: "Menge (Crowd)"

    Gisèle Vienne gehört zu den hierzulande noch zu entdeckenden Choreografinnen. In den frühen 90er Jahren hat sie in Berlin gelebt und war in der Startphase der Rave-Techno-Club-Szene dabei. In ihrer Tanzperformance "Menge (Crowd)" setzt sie sich mit dieser Zeit auseinander.

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    "Hillbrowfication"; © Themba
    Themba

    Maxim Gorki Theater - Constanza Macras & Lisi Estaras: "Hillbrowfication"

    Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus dem südafrikanischen Johannesburg haben die beiden Choreographinnen Constanza Macras und Lisi Estaras die Choreographie "Hillbrowfication" entworfen. Eine Phantasie, denn hier verändern Aliens, Außerirdische das Leben aller Menschen auf der Erde.

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    "Monstres, on ne danse pas pour rien"; © Fany Mongodin
    Fany Mongodin

    Eröffnung der Potsdamer Tanztage 2018 - "Monstres, on ne danse pas pour rien"

    Tanzcompagnien aus aller Welt sind wieder zu Gast in Potsdam, denn gestern wurden die Potsdamer Tanztage eröffnet, die bereits 28. Ausgabe. Zur Eröffnung des Festivals mit 19 Ensembles aus 15 Ländern gab es gestern eine Deutschlandpremiere: Der kongolesisch-französische Choreograph Delavallet Bidiefono hat sein Stück "Monstres, on ne danse pas pour rien" gezeigt.

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    Staatsballett Berlin: Romeo und Julia © Fernando Marcos
    Fernando Marcos

    Staatsballett Berlin - "Romeo und Julia"

    Es ist die berühmteste und herzerweichendste Liebesgeschichte der Welt: "Romeo und Julia". Für seine letzte abendfüllende Premiere mit dem Berliner Staatsballett hat sich der scheidende Staatsballett-Intendant Nacho Duato einen Selbstläufer ausgesucht.

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    Radialsystem V; Foto: Sebastian Bolesch

    Radialsystem V - "Dialoge - Wirbel"

    Am Samstag hat Sasha Waltz im Radialsystem ihre neue Dialoge-Reihe gestartet - als Teil ihres 25-jährigen Compagnie-Jubiläums in diesem Jahr. An vier Improvisationsabenden werden Künstlerinnen und Künstler zu Gast sein, die ihren Weg begleitet haben.

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    "DANCE ON ENSEMBLE: Elephant"; © Jubal Battisti
    Jubal Battisti

    HAU – Hebbel am Ufer - "OUT OF NOW / DANCE ON Festival"

    Tanz verbindet man traditionell eher mit Jugend, Schönheit und Virtuosität. Seit zwei Jahren gibt es das DANCE ON ENSEMBLE. Dessen Hauptanliegen ist es zu zeigen, wie gewinnbringend reife und erfahrene Tänzer für die Tanzkunst sind.

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    "Staatsballett: Don Quixote"; © Fernando MarcosIbanez
    Fernando MarcosIbanez

    Staatsballett Berlin - "Don Quixote"

    Am Freitag zeigte das Berliner Staatsballett seine erste Premiere in dieser Saison: Cervantes' Geschichte von "Don Quixote". Die Choreographie und Inszenierung stammt von Nacho Duatos spanischem Landsmann Victor Ullate.

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    Gauthier Dance Company: "Nijinsky"
    Haus der Berliner Festspiele; © Regina Brocke

    Berliner Festspiele - Gauthier Dance Company: "Nijinsky"

    Der Choreograph Marco Goecke hat für die Stuttgarter Gauthier Dance Company einen Nijinsky-Abend inszeniert, gestern war Gastspielpremiere im Haus der Berliner Festspiele, das erste Berlin-Gastspiel der Company, 2007 in Stuttgart vom Tänzer Eric Gauthier gegründet.

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  • Mathias Richling © Lanju Design
    Lanju Design

    Berlin-Premiere in den Wühlmäusen - "Mathias Richling und 2084"

    George Orwells Roman "1984" schreckt heute niemanden mehr. Zu sehr ist die Utopie von der Realität eingeholt worden. Zeit also, weiter voraus zu schauen. Das übernimmt der Kabarettist Mathias Richling in seinem neuen Programm. Alles nichts oder?

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  • Bühnenszene: Antigone
    Arno Declair

    Deutsches Theater / Box - Antigone

    Ist Gehorsam wichtiger als Eigenverantwortung? Am Deutschen Theater wurde Sophokles’ Tragödie mit dem integrativen RambaZamba-Theater und einem Bürgerchor neu inszeniert. Leider ohne Zwischentöne.

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    Tanztage Berlin 2019: "Sepia"; © Jana Sotzko und Annegret Schalke
    Sotzko/Schalke

    Sophiensæle - Tanztage Berlin 2019 – Eröffnung

    Es ist schon Tradition: Immer in den ersten Januartagen präsentieren die jungen Tanzkünstlerinnen und -künstler Berlins ihre Choreografien. Der gestrige Eröffnungsabend hatte durchaus so etwas wie ein Thema oder einen roten Faden.

    Kirill Petrenko und das Bundesjugendorchester © Claudia Ingenhoven
    Claudia Ingenhoven

    Philharmonie Berlin - Bundesjugendorchester unter Kirill Petrenko

    Das Bundesjugendorchester ist Patenkind der Berliner Philharmoniker und ein Reservoir für zukünftige Orchesterprofis. Kein Wunder also, dass sich der zukünftige Chef Kirill Petrenko für ein Konzert mit dem Orchester einfand. Sehr kollegial ging es zu, entspannter als ich ihn oft erlebt habe.

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    Volksbühne Berlin: Moby Dick © Vincenzo Laera
    Vincenzo Laera

    Volksbühne Berlin - "Moby Dick"

    Seit Moby Dick ihm einst ein Bein ausgerissen hat, ist Kapitän Ahab getrieben von dem Wunsch nach Rache. Anita Vulesica hat ihre Textfassung von Melvilles Roman "Moby Dick" mit Studentinnen der Hoch­schule für Schauspielkunst Ernst Busch inzeniert.

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    Matthias Goerne; © Marco Borggreve
    Harmonia Mundi

    Philharmonie Berlin - Liederabend Matthias Goerne

    Matthias Goerne, Meister der Liedgestaltung, und Daniil Trifonov, einer der gefeiertsten Pianisten-Jungstars und derzeit Artist in Residence der Berliner Philharmoniker, geben einen Abend zum Thema Vergänglichkeit und Tod und bringen damit dem noch jungen Neuen Jahr anderthalb Sternstunden.
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    Berliner Volksbühne: The FIL on the hill Konzert und Standup © Daniel Porsdorf / Volksbühne Berlin
    Daniel Porsdorf / Volksbühne Berlin

    Volksbühne - "the FIL on the hill"

    Er ist Comedian mit Plüschhai-Handpuppe, Comiczeichner und Musiker, der Urberliner Ex-Punk FIL. Seit einiger Zeit ist FIL aber quasi solo auf den Bühnen des Landes unterwegs - und jetzt an der Volksbühne Berlin. Dort präsentiert er sein aktuelles Programm "the FIL on the hill".

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    "15. Original Roncalli Weihnachtscircus im Tempodrom" © dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopres
    dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopres

    Tempodrom - "Roncalli Weihnachtscircus"

    Seit über 40 Jahren kümmert sich Bernhard Paul mit seinem Circus Roncalli darum, die Circus-Tradition aufrecht zu erhalten. Regelmäßig in der Weihnachtszeit können Circusfans ins Berliner Tempodrom gehen und dort den Roncalli Weihnachtscircus erleben.

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    "Westend" am Deutschen Theater, Ulrich Matthes und Anja Schneider © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Westend"

    Moritz Rinke ist einer der meistgespielten Gegenwartsdramatiker in Deutschland, seine Stücke werden auf kleinen und großen Bühnen landauf landab inszeniert. Es sind oft doppelbödige Beziehungsgeschichten, die so oder ähnlich auch den Menschen zustoßen könnten, die im Publikum sitzen. Nach fünf Jahren Pause wurde nun am Deutschen Theater Rinkes neues Drama"Westend" uraufgeführt.

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    Edgar Selge spielt in der Volksbühne die Hauptrolle in Michelle Houllebecqs "Unterwerfung" (Bild: Klaus Lefebvre)
    Klaus Lefebvre

    Volksbühne Berlin - Michel Houellebecq: "Unterwerfung"

    Fast drei Stunden dauert der fulminante Monolog von Edgar Selge in der Theaterfassung von Michel Houellebecqs Roman "Unterwerfung". Karin Beier hat das Stück am Schauspielhaus Hamburg inszeniert. Edgar Selge wurde 2016 damit zum Schauspieler des Jahres gekürt.

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    Philharmonie Berlin: Messiah © Kai Bienert
    Kai Bienert

    Philharmonie Berlin - "Messiah"

    Am Wochenende zeigte Frederic Wake-Walker an der Berliner Philharmonie seine Version von Händels "Messias". Einer der Höhepunkte der Spielzeit des DSO Berlin mit seinem Dirigenten Robin Ticciati?

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    HE SHE ME FREE © Schaubühne Berlin
    Gianmarco Bresadola

    Schaubühne Berlin - "He? She? Me! Free."

    Nach "thisisitgirl", einem Stück über zeitgenössischen Feminismus, und "Love Hurts In Tinder Times" über die Liebe in Zeiten der Dating-Apps ist nun ein neues Projekt von Patrick Wengenroth und Ensemble zu sehen. Es ist eine Produktion, die die komplexen Tiefen der Gender-Fluidität auslotet.

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    Admiralspalast: Flashdance © Morris Mac Matzen
    mmacm.com / digital

    Admiralspalast - "Flashdance - Das Musical"

    1983, vor 35 Jahren also, hatte der Tanzfilm "Flashdance" seine Kinopremiere. "Flashdance" war einer der Kultfilme der 80er Jahre. Die Geschichte um eine junge Schweißerin, die eigentlich Tänzerin werden will, ist jetzt im Berliner Admiralspalast als Musical zu sehen.

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    Bühenbild "Viel gut essen"
    Thomas M. Jauk

    Hans Otto Theater Potsdam - "Viel gut essen"

    Der Monolog eines deutschen Mannes mittleren Alters, der gegen Ausländer, Homosexuelle und emanzipierte Frauen wütet. Ein tieftrauriger Text über verunsicherte Menschen, die die Welt nicht mehr verstehen.

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    Teodor Currentzis mit dem Orchester musicAeterna
    imago/ITAR-TASS

    Philharmonie Berlin - musicAeterna und Teodor Currentzis

    Seit Jahren sorgt der Dirigent Teodor Currentzis mit seinen Orchestra musicAeterna für Furore. Zum 2. Mal in dieser Saison war Currentzis in der Philharmonie Berlin zu erleben. Diesmal ausschließlich mit Gustav Mahler.

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    Schlosspark Theater Berlin: Monsieur Claude und seine Töchter © DERDEHMEL/Urbschat
    DERDEHMEL/Urbschat

    Schlosspark Theater Berlin - "Monsieur Claude und seine Töchter"

    Der französische Spielfilm "Monsieur Claude und seine Töchter" war weltweit ein Hit. Millionen sind ins Kino geströmt, auch in Deutschland. Kein Wunder, dass es eine Fortsetzung geben wird. Teil zwei soll Anfang nächsten Jahres in den Kinos laufen. Aber es gibt schon jetzt die Chance, Claude & Co. zu begegnen – im Theater, in Berlin, im Schlosspark Theater.

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    Deutsche Oper Berlin: Les contes d’Hoffmann mit Alex Esposito; © Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Deutsche Oper Berlin - "Les contes d’Hoffmann"

    Ungebrochen ist der Erfolg von Jaques Offenbachs Oper. Derzeit ist das Spätwerk des Komponisten in Berlin zu erleben, denn der französische Opernregisseur Laurent Pelly hat seine internationale Erfolgsproduktion "Les contes d'Hoffmann" an die Deutsche Oper gebracht. Am Samstag war die Premiere.

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    Hans Otto Theater Potsdam: Pension Schöller © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    Hans Otto Theater Potsdam - "Pension Schöller"

    "Pension Schöller" ist seit bald 130 Jahren ein Dauerbrenner des deutschsprachigen Theaters. In den letzten Jahren gab’s das Stück auch in Berlin und Brandenburg mehrfach, etwa traditionell an den Ku’damm Bühnen oder surrealistisch überhöht an der Berliner Volksbühne. Jetzt zeigt das Potsdamer Hans Otto Theater den Hit.

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    Bühnenszene: "Persona"
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Persona"

    Nach einem Auftritt als Elektra verfällt die Schauspielerin Elisabeth Vogler in rätselhaftes Schweigen. Die  junge Krankenschwester Alma erhält die ungewöhnliche Patientin zur Pflege. Zwei ungleiche Frauen verbringen nun gemeinsam ihre Zeit - bis die Situation kippt. Anne Bergmann inszeniert die Bühnenfassung des Ingmar Bergman-Filmes von 1966. Barbara Behrendt hat die Premiere gesehen. 

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    Berliner Ensemble: Macbeth von Heiner Müller nach Shakespeare mit Sascha Nathan; © Matthias Horn
    Matthias Horn

    Berliner Ensemble - "Macbeth"

    Man sagt, es bringe Unglück, Shakespeares "Macbeth" aufzuführen: Macbeth, der Heerführer, der seinen König niedermetzelt, um selbst an die Krone zu gelangen. Am Berliner Ensemble inszeniert Michael Thalheimer nun Heiner Müllers Bearbeitung des Dramas.

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    Jean-Guihen Queyras; © François Sechet
    François Sechet

    Konzerthaus Berlin - Jean-Guihen Queyras und Alexandre Tharaud

    Der französische Cellist Jean-Guihen Queyras spielte gestern im Konzerthaus Berlin mit dem Pianisten Alexandre Tharaud Werke von Alban Berg, Dmitri Schostakowitsch, Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms. Unser Kritiker Clemens Goldberg war dabei.

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    Staatsoper: Hippolyte et Aricie, hier: Elsa Dreisig (Diane), Reinoud Van Mechelen (Hippolyte) und Anna Prohaska (Aricie); © Karl und Monika Forster
    Karl und Monika Forster

    Staatsoper Unter den Linden - "Hippolyte et Aricie"

    Ein Höhepunkt der Barocktage in Berlin ist die Premiere einer großen Oper von Jean-Philippe Rameau in illustrer Starbesetzung: Anna Prohaska, Magdalena Kožená und Simon Rattle am Pult. Nicht zu vergessen: die Lichtinstallation und das Bühnenbild von Olafur Elliasson.

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    Candide in der Komischen Oper Berlin (Bild: Monika Rittershaus)
    Monika Rittershaus

    Komische Oper Berlin - "Candide"

    Nach seinem Erfolg mit der "West Side Story" durfte man füglich glauben, dass Barrie Kosky einer der wenigen sei, der das problematische Hauptwerk Leonard Bernsteins, "Candide", hinbekommen könnte.

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    Ainārs Rubiķis; © Victor Dmitriev
    Askonas Holt

    Komische Oper Berlin - 2. Sinfoniekonzert

    Der Saal der Komischen Oper ist mit seiner trockenen Akustik ein Problem. Und während die zweite Sinfonie von Bernstein darunter zu leiden hatte, gelang dem neuen Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis mit der Siebten von Bruckner eine Glanzleistung.

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    Schaubühne Berlin: Italienische Nacht © Arno Declair
    Arno Declair

    Schaubühne Berlin - "Italienische Nacht"

    Rechte Gruppen ziehen durch die Straßen und rufen faschistische Parolen, während die politische Linke sich in internen Grabenkämpfen zerlegt. Klingt wie ein politischer Tageskommentar – ist aber Ödön von Horváths Stück "Italienische Nacht" aus dem Jahr 1931. Thomas Ostermeier hat es an der Schaubühne inszeniert.

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    Potsdamer Winteroper: "Theodora" © Stefan Gloede
    Stefan Gloede

    Potsdamer Winteroper - Theodora

    Seit Jahren produzieren die Kammerakademie Potsdam und das Hans Otto Theater gemeinsam die Potsdamer Winteroper und nutzen seit 2013 die Friedenskirche als Aufführungsstätte. In diesem Jahr steht das Oratorium "Theodora" auf dem Programm.

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    Artemis Quartett © Nikolaj Lund
    Nikolaj Lund

    Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal - Artemis Quartett

    "Das Artemis Quartett ist die Summe aller seiner Mitglieder. Auch der Ehemaligen und Zukünftigen", so fasst es Gregor Sigl zusammen. Gestern war das Quartett in zuletzt gewohnter Formation im Kammermusiksaal mit Werken von Haydn, Bartók und Brahms zu hören.

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    Staatsoper Unter den Linden: A Monteverdi Project: Olivia Lecomte und Ensemble © Efrat Mazor
    Efrat Mazor

    Staatsoper Unter den Linden - "A Monteverdi Project"

    Ausgehend von Claudio Monteverdis späten Madrigalen versucht die Choreografin Saar Magal einen Abend über Liebe, Erotik und Schönheit damals und heute und kommt über Banalitäten und oberflächliche Stereotypen nicht hinaus.

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    Staatstheater Cottbus: Das kalte Herz mit Annegret Thiemann (Lisbeth) und Wolf Gerlach (Kohlenmunkpeter); © Marlies Kross
    Marlies Kross

    Staatstheater Cottbus - "Das kalte Herz"

    Nachdem der Köhler Peter Munk leichtfertig Haus und Hof im Wirtshaus verspielt hat, schließt der einen Pakt mit dem Bösen: Er tauscht sein Herz gegen einen kalten Stein und erhält im Gegenzug unermesslichen Reichtum.

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    Tetzlaff Quartett © Giorgia Bertazzi
    Giorgia Bertazzi

    Kammermusik - Pierre-Boulez-Saal: "Tetzlaff Quartett"

    Seit fast 25 Jahren teilen die Geschwister Tanja und Christian Tetzlaff sowie Hanna Weinmeister und Elisabeth Kufferath ihre Leidenschaft für Kammermusik und treten als Tetzlaff Quartett auf. Gestern waren das Ensemble im Pierre-Boulez-Saal.

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    Tanzcompagnie Rubato: "Blue-Sky Thinking" © Ufafabrik, Dieter Hartwig
    Ufafabrik, Dieter Hartwig

    Uferstudios - Tanzcompagnie Rubato: "Blue-Sky Thinking"

    Ein wenig Hoffnung tut gut in unseren konfliktreichen Zeiten. Das mag sich die Tanzcompagnie Rubato gedacht haben, als sie an ihrem neuen Stück "Blue-Sky Thinking" gearbeitet hat. Nun fand die Uraufführung statt.

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    Drei Schwestern nach Anton Tschechow im Deutschen Theater zu Berlin (Bild: Arno Declair/DT)
    Arno Declair/DT

    Deutsches Theater Berlin - "Drei Schwestern"

    "Nach Moskau, nach Moskau!" – Zwei Worte, und jeder Theatergänger weiß, worum es geht: um Tschechows "Drei Schwestern", die in der Provinz feststecken und von einem anderen Leben im Zentrum der Welt träumen.

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    Die stillen Trabanten © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater Berlin - "Die stillen Trabanten"

    Die Bücher von Clemens Meyer werden gern für die Bühne bearbeitet. Der Regisseur Armin Petras hat sich mit "Die stillen Trabanten" beschäftigt. In diesem Kurzgeschichtenband ist ein Gefühl allgegenwärtig.

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    Neuköllner Oper: Der Diktator - Lawrence Halksworth (in der Titelrolle) während der Fotoprobe; © imago/Martin Müller
    imago/Martin Müller

    Neuköllner Oper - "Der Diktator"

    Ein brandaktuelles Stück!, selbst wenn wir bei der Verwendung des Wortes "Diktator" heute vorsichtig geworden sind – so fragwürdig politische Entscheidungsträger uns auch immer erscheinen mögen.

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    Jack Quartet, © Beowulf Sheehan
    Beowulf Sheehan

    Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal - JACK Quartet

    2005 gründeten vier Studenten der Eastman School of Music das JACK Quartet. Die Musiker waren erstmals im Kammermusiksaal der Philharmonie; auf dem Programm standen ausschließlich zeitgenössische Kompositionen. Unser Kritiker Clemens Goldberg war dabei.

    Bewertung:
    Berliner Ensemble: Die Verdammten © Matthias Horn
    Matthias Horn

    Berliner Ensemble - "Die Verdammten"

    Eine Industriellen-Familie vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus: In seinem Film  inszenierte Regisseur Luchino Visconti Dekadenz und Selbstzerstörung als Tableau. Mit welchem Erfolg David Bösch "Die Verdammten" nun als Theaterstück ans Berliner Ensemble bringt, weiß Barbara Behrendt.

    Bewertung:
    Staatsoper Unter den Linden: La Bayadère © Yan Revazov
    Yan Revazov

    Staatsoper Unter den Linden - "La Bayadère"

    Der Choreograph Alexei Ratmansky ist Spezialist für die Rekonstruktion historischer Ballett-Aufführungen. Für das Staatsballett Berlin hat er jetzt Marius Petipas Choreographie "La Bayadère" von 1877 wiederauferstehen lassen.

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    Gemäldegalerie am Abend; © dpa/Schoening Berlin
    dpa/Schoening Berlin

    Gemäldegalerie - "Notturno"

    Kammermusik im Dialog mit Räumen und Exponaten: Gestern Abend startete die Kammermusikreihe "Notturno" des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bereits in die neunte Saison.

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    Volksbühne Berlin | Das 1. Evangelium © Julian Röder, 2018
    Julian Röder, 2018

    Volksbühne Berlin - "Das 1. Evangelium"

    "Das Theater ist die Kirche der Zweifler", sagt der Regisseur Kay Voges zu seiner Inszenierung "Das 1. Evangelium", einem Schauspiel "frei nach dem Matthäus-Evangelium.

    Bewertung:

    Hans-Otto Theater - William Shakespeare: "Othello"

    Wer heute „Othello“ aufführt, muss sich vor allem eins fragen: Wie besetzt er die Titelrolle – in Shakespeares Drama ein schwarzer Heerführer, der den Venezianern große Kriegserfolge beschert.

    Bewertung:
    Hans Otto Theater: Europa verteidigen © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    Hans Otto Theater / Reithalle - "Europa verteidigen"

    Das Stück "Europa verteidigen" ist ein Werk, das zum Denken anregen will. Geboten wird kein klassisch gebautes Drama, sondern so etwas wie eine Gedanken-Revue. Unser Kritiker Peter Claus hat sich die Aufführung für uns angeschaut.

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    Sony Classic, Kristian Schuller © 2018
    Kristian Schuller

    Bühne - Philharmonie Berlin: Sonya Yoncheva singt Verdi

    Die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva ist in Berlin als Sängerin der Hauptpartie von Luigi Cherubinis "Médée" an der Staatsoper. Und dazwischen singt sie einen Soloabend mit Ausschnitten aus Verdi-Opern. Mit gemischtem Erfolg.

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    Donaueschinger Musiktage 2018 © Astrid Karger
    Astrid Karger

    Donaueschinger Musiktage 2018 - Festival für neue Musik

    Die Donaueschinger Musiktage waren in diesem Jahr heterogener denn je – ein sehr breiter Überblick über die derzeitige zeitgenössische Musik mit gewohnt zahlreichen Uraufführungen in Konzert, Performance und Klangkunst.
    Staatstheater Cottbus: My Fair Lady mit Eve Rades (Eliza Doolittle); © Klaus Gigga
    Klaus Gigga

    Staatstheater Cottbus - "My Fair Lady"

    "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen": Das fällt einem als Musicalfan sofort ein, wenn von "My Fair Lady" die Rede ist. 1956 uraufgeführt, wurde dieses Stück schnell zum Dauerbrenner – und es hat anscheinend nichts von seiner Faszination verloren.

    Bewertung:
    Deutsches Theater: Hunger. Peer Gynt © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Hunger. Peer Gynt"

    Zuletzt hat Sebastian Hartmann mit seiner "Ulysses"- Inszenierung am Deutschen Theater auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt setzt er Henrik Ibsens "Peer Gynt" in Szene und kombiniert es mit Knut Hamsuns "Hunger".

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    Maxim Gorki Theater, © Ute Langkafel
    Maxim Gorki Theater, Ute Langkafel

    Gorki Theater - "Außer sich"

    Sasha Marianna Salzmanns "Außer sich" ist ein schwieriger Roman, der wehtut und bestimmt nichts für zarte Gemüter ist. Wie ist die Umsetzung für die Bühne geraten?

    Bewertung:
    © Brinkhoff/Mögenburg, Friedrichstadtpalast Berlin
    Brinkhoff/Mögenburg, Friedrichstadtpalast Berlin

    Friedrichstadt-Palast - Friedrichstadt-Palast: "VIVID Grand Show"

    Der Friedrichstadt-Palast hat eine neue große Mega-Show: "VIVID Grand Show". Darin entdeckt die junge R’eye, die zu einem Wesen - halb Mensch, halb Maschine - transformiert wurde, die Welt neu. Unser Kritiker Kai Luehrs-Kaiser war bei der Uraufführung dabei.

    Bewertung:
    © Thomas Aurin, Berliner Ensemble
    Thomas Aurin, Berliner Ensemble

    Berliner Ensemble - Berliner Ensemble: "Eine griechische Trilogie"

    Der schweizerisch-australische Regisseur Simon Stone wird europaweit für seine Dramenüberschreibungen gefeiert. Am Berliner Ensemble feierte sein Stück "Eine griechische Trilogie" Premiere. Unsere Kritikerin Barbara Behrendt war dabei.

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    Marie Jacquot © Oliver Topf
    Oliver Topf

    Philharmonie Berlin - Deutsches Symphonie-Orchester unter Marie Jacquot

    Erst kam die Posaune, dann das Dirigieren. Ihre Ausbildung im Fach Dirigieren erhielt Marie Jacquot an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Gestern war die französische Dirigentin nun in Berlin zu erleben. Unser Kritiker Clemens Goldberg war dabei.

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    Mathias Richling © Lanju Design
    Lanju Design

    Berlin-Premiere in den Wühlmäusen - "Mathias Richling und 2084"

    George Orwells Roman "1984" schreckt heute niemanden mehr. Zu sehr ist die Utopie von der Realität eingeholt worden. Zeit also, weiter voraus zu schauen. Das übernimmt der Kabarettist Mathias Richling in seinem neuen Programm. Alles nichts oder?

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    "Staatsoper Berlin: Médée"; © Bernd Uhlig
    Bernd Uhlig

    Staatsoper Berlin - "Médée"

    Medea ist eine der faszinierendsten Frauengestalten der griechischen Mythologie, die viele Komponisten zu musikalischen Interpretationen inspiriert hat. Auch Luigi Cherubini hat sich mit dem "Medea"-Mythos befasst und seine Oper 1797 in Paris zur Uraufführung gebracht.  

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    "Deutsches Theater: Publikumsbeschimpfung"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Publikumsbeschimpfung"

    Mit der Inszenierung seiner "Publikumsbeschimpfung" wurde Peter Handke 1966 übernacht berühmt. Immerhin gab es bei der Frankfurter Aufführung des Regisseurs Claus Peymann heftige Tumulte. Wie provokant Handkes Sprechstück heute – nach über 50 Jahren – noch ist, verrät Barbara Behrendt.

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    "Hofesh Shechter Company: Grand Finale"; © Rahi Rezvani
    Rahi Rezvani

    Berliner Festspiele - Hofesh Shechter Company: "Grand Finale"

    Der israelisch-britische Star-Choreograph Hofesh Shechter ist berühmt für seine energiegeladenen, spektakulären und exzessiven Choreographien. Dank der Berliner Festspiele waren nahezu alle seiner Arbeiten in Berlin zu sehen und so auch sein neues Stück "Grand Finale". Am Freitag war Gastspielpremiere im Haus der Berliner Festspiele.

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    "Deutsche Oper Berlin: Wozzeck"; © Marcus Lieberenz/bildbuehne.de
    Marcus Lieberenz/bildbuehne.de

    Deutsche Oper Berlin - "Wozzeck"

    Zweimal hat der norwegische Opernregisseur Ole Anders Tandberg schon an der Deutschen Oper Berlin inszeniert. Nach Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzensk" und Bizets "Carmen" ist mit "Wozzeck" von Alban Berg seine dritte Inszenierung an dem Haus zu sehen.

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    Sakari Oramo; © HarrisonParrott/Benjamin Ealovega
    Benjamin Ealovega

    Philharmonie Berlin - Berliner Philharmoniker unter Sakari Oramo

    Brett Dean ist nicht nur einer der gefagtesten Komponisten unserer Zeit, sondern auch ehemaliger Bratscher der Philharmoniker. In einer europäischen Erstaufführung brachten nun die Berliner Philharmoniker und der Cellist Alban Gerhardt Deans Cellokonzert zu Gehör.

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    Schaubühne Berlin: "Voyage" mit Felix Römer; © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Schaubühne | Studio - "Voyage"

    In dem Projekt "Voyage" begeben sich der Regisseur Philipp Preuss und der Schauspieler Felix Römer auf eine Reise durch die Literatur und das Leben.

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    Erich Wolfgang Korngold: Die tote Stadt mit Sara Jakubiak (Marietta) und Ensemble; Iko Freese / drama-berlin.de
    Iko Freese / drama-berlin.de

    Komische Oper Berlin - "Die tote Stadt"

    Die Komische Oper Berlin hat einen neuen Generalmusikdirektor: Ainārs Rubiķis. Am Sonntag gab er dort nun sein Debüt mit Korngolds "Die tote Stadt".

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    Gorki Theater: Die Gerechten © Ute Langkafel | Maifoto
    Ute Langkafel | Maifoto

    Gorki Theater - "Die Gerechten"

    1905 ermorden Anarchisten in Russland den Onkel des Zaren. Sebastian Baumgarten inszeniert  Albert Camus’ Revolutionsstück "Die Gerechten" neu. Ein heute unspielbares Drama?

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    Larissa Marolt bei der Fotoprobe zum Theaterstück Jedermann in der St. Nikolaikirche in Potsdam; © imago/Gartner
    imago/Gartner

    Nikolaikirche Potsdam - Hugo von Hofmannsthal: "Jedermann"

    "Jedermann" ist das meistaufgeführte Theaterstück in deutscher Sprache. Konzipiert ursprünglich für die Salzburger Festspiele, hat sich dieses Mysterienspiel "vom Sterben des reichen Mannes" zu einem Exportartikel entwickelt – ähnlich dem Münchner Oktoberfest.

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    "The Factory"; © David Baltzer
    Agentur Zenit/David Baltzer

    Volksbühne Berlin - "The Factory"

    Nach ihrem erfolgreichen Dokumentar-Theaterstück "Iphigenie" inszenieren Mohammad Al Attar und Omar Abusaada "The Factory" an der Volksbühne. Ein Stück über Geld und Macht, einen Arbeiter und den heranrückenden IS.

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    "The Factory"; © David Baltzer
    Agentur Zenit/David Baltzer

    Volksbühne Berlin - "The Factory"

    Nach dem großen Erfolg von "While I was waiting" und "Iphigenie" setzen der Dramatiker Mohammad Al Attar und der ebenfalls aus Syrien stammende Regisseur Omar Abusaada ihre Zusammenarbeit  fort. In "The Factory" geht es um eines der verstörendsten Gesichter des Krieges: das Bündnis von Geld und Macht.

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    Hans Otto Theater Potsdam: In Zeiten des abnehmenden Lichts © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    Hans Otto Theater Potsdam - "In Zeiten des abnehmenden Lichts"

    In seinem Roman erzählt Eugen Ruge von einer DDR-Familie über mehrere Generationen. Die Bühnenfassung des Stoffs ist nun zur Spielzeiteröffnung im Hans Otto Theater zu sehen – inszeniert von der neuen Intendantin Bettina Jahnke.

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    Fotoprobe für das Tanzstück Alice im Wunderland im Staatstheater Cottbus
    imago/Martin Müller

    Staatstheater Cottbus - "Alice im Wunderland"

    Das weiße Kaninchen und die Grinsekatze, der verrückte Hutmacher und die Herzkönigin, das Mädchen Alice, das im Kaninchenbau eine wundersame Welt entdeckt – "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll hat schon viele Generationen verzaubert.

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    András Schiff © Peter Fischli / Lucerne Festival
    Peter Fischli / Lucerne Festival

    Konzerthaus Berlin - Rezital mit András Schiff

    Seit über 40 Jahren zählt Sir András Schiff zu den gefragtesten Pianisten. In seinem ersten Konzert als Artist in Residence im Konzerthaus widmet sich András Schiff ganz dem Komponisten Frank Schubert.

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    Berliner Ensemble | Parallelwelt © Birgit Hupfeld
    Birgit Hupfeld

    Berliner Ensemble - "Die Parallelwelt"

    In der simultanen Inszenierung von Kay Voges, die am Samstag simultan am Berliner Ensemble und dem Schauspiel Dortmund uraufgeführt wurde, spielten die Schauspieler zeitgleich miteinander.

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    Berliner Ensemble: Auf der Straße mit Bettina Hoppe, René Wallner, Psy Chris, Nico Holonics und Alexandra Zipperer; © Julian Röder
    Julian Röder

    Berliner Ensemble - "Auf der Straße"

    Was geschieht mit einem Menschen, der sein Zuhause verliert, sein Obdach. Und wie reagiert die Gesellschaft auf die Wohnungslosen?

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    Volksbühne: Die sechs Brandenburgischen Konzerte, Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker; © Anne Van Aerschot
    Anne Van Aerschot

    Volksbühne Berlin - "Die sechs Brandenburgischen Konzerte"

    Auch die Volksbühne ist nun in die neue Saison gestartet – und das mit einem Paukenschlag: mit der Uraufführung der neuen Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker, oft als Europas beste Choreografin bezeichnet.

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    STAUNEN -- Circus of Star: Die kubanischen Artisten Leosvel und Diosmani
    Mahramzadeh

    Wintergarten - "Staunen"

    Gestaunt wurde schon immer in Varieté-Theatern und Zirkusmanegen, wenn Akrobaten, Zauberer und Clowns ihre Künste darboten. Und genau an diese Tradition will die neue Show im Wintergarten anknüpfen.

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    Theater: Möchten Sie noch? Nein Danke! © Florian Krauss
    Florian Krauss

    Theater Thikwa - "MÖCHTEN SIE NOCH? NEIN DANKE!"

    Wer bei dem Titel ans Essen denkt, liegt nicht ganz falsch. Es wird ein Vier-Gänge-Menü serviert. Vier Männer sitzen an der gedeckten Tafel und sollen sich gut benehmen können – die Frage ist nur, ob sie das können.

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    Constanza Macras | DorkyPark: "Chatsworth"; © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Tanz im August | HAU1 - Constanza Macras / Dorkypark: "Chatsworth"

    Ein Musical im Bollywood-Stil über Migration und Integration: Constanza Macras hat eine Choreografie über die indische Bevölkerungsminderheit im südafrikanischen Durban inszeniert. Am Wochenende war die Uraufführung beim Festival "Tanz im August".

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    Sasha Waltz & Guests: Exodos © Carolin Saage
    Carolin Saage

    Radialsystem - Sasha Waltz & Guests: "Exodos"

    25 Jahre Sasha-Waltz-Compagnie! Zum Jubiläum hat Sasha Waltz einen großen Assoziationsreigen inszeniert, der wie eine Installation beginnt, sich zu einer Party und einem Happening entwickelt.  

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    "Joachim Pliquett und Arvid Gast"; © Gallandi Berlin
    Gallandi Berlin

    Brandenburgische Sommerkonzerte - Barocktrio in der Friedenskirche

    Die alljährlichen Brandenburgischen Sommerkonzerte haben am Sonntag Musikliebhaber in die Friedenskirche nach Potsdam gelockt. Das Duo, bestehend aus Joachim Pliquett und Arvid Gast präsentierten mit der Sopranistin Christina Roterberg Werke aus der Zeit des Barocks und der französischen Romantik.

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    Company Wayne McGregor: "Autobiography"; © Andrej Uspenski
    Andrej Uspenski

    Tanz im August - Company Wayne McGregor: "Autobiography"

    Für sein Werk "Autobiography" hat der britische Choreograf Wayne McGregor seine DNA entschlüsseln lassen und eine dynamische Choreografie für zehn Tänzer geschrieben, die von einem Algorithmus für jede Vorstellung in eine andere Reihenfolge gebracht wird.

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    Young Euro Classic 2018 | Konzerthaus Berlin - Jazz mit dem NYO USA

    Das National Youth Orchestra USA, eine Initiative der Carnegie Hall in New York, war am Freitag bei Young Euro Classic zu erleben. Das Orchester brachte den Sound der amerikanischen Big Band mit Klassikern von Duke Ellington und Count Basie u. a. ins Konzerthaus.

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    Salzburger Festspiele "Pique Dame"; © Salzburger Festspiele / Monika Ritterhaus
    Salzburger Festspiele / Monika Ritterhaus

    Salzburger Festspiele - Peter Tschaikowsky: "Pique Dame"

    Peter Tschaikowskis vorletzte Oper "Pique Dame" enstand in Florenz, die Handlung um Liebe, Glücksspiel und Geheimnis aber ist angesiedelt in St. Petersburg im späten 18. Jahrhundert. Mariss Jansons dirigiert und Hans Neuenfels inszeniert die Oper auf Basis einer revidierten Neuausgabe.

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    Joan Baez © Dana Tynan
    DEAG Entertainment AG/ © Dana Tynan

    Spandauer Zitadelle - "Fare thee well": Joan Baez auf Abschiedstour in Berlin

    Ihre Bühnenkarriere begann in den späten 1950er Jahren und sie ist jetzt dabei, sich von ihrem europäischen Publikum zu verabschieden. Am Sonntag  war die 77jährige amerikanische Folk-Sängerin Joan Baez live und open air in der Berliner Zitadelle Spandau zu erleben. Unter der Überschrift "Fare Thee Well".

    Komische Oper: Che Malambo
    BB-Promotion /© Diane Smithers

    Komische Oper - Che Malambo: Tanz- und Rhythmus-Spektakel aus Argentinien

    Als ein "atemberaubendes, feuriges Tanz- und Rhythmusspektakel" ist das erste Deutschland-Gastspiel von "Che Malambo" angekündigt worden, als "explosive Bühnenshow" mit dem argentinischen Malambo-Tanz. 12 der besten Malambo-Tänzer Argentiniens sind seit gestern in der Komischen Oper Berlin zu Gast.

    Gilberto Gil & Amigos, mit Mayra Andrade, Domenico Lancellotti u. v. a.; © Paola Alfamor
    Paola Alfamor

    Haus der Kulturen der Welt - Gilberto Gil & Amigos

    Die brasilianische Musiklegende Gilberto Gil gibt zum 40-jährigen Jubiläum des Albums "Refavela" ein ausverkauftes Konzert im Haus der Kulturen der Welt und bringt mit großer Besetzung Brasilien-Gefühl nach Berlin.

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    Eric Jurenas (Countertenor), Daniel Barenboim (Klavier) und Yulia Deyneka (Viola); © Peter Adamik
    Peter Adamik

    Pierre Boulez Saal - Boulez Ensemble & Daniel Barenboim

    Aribert Reimann beglückt mit einem neuen Liederzyklus, Daniel Barenboim beendet seinen Beethoven-Klaviertrio-Zyklus, und zwei junge Streicher zeigen, dass Kammermusik nichts mit Kuschelecke zu tun haben muss. Ein großer Abend.

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    kulturradio-Motiv: Schnecke_Mund; Bild: rbb

    Akademie der Künste - "Performing Trauma"

    Wie können Gewalterfahrungen und Traumatisierungen im Tanz ausgedrückt werden? Wie kann der Tanz vielleicht dabei helfen, Traumatisierungen zu überwinden oder gar zu heilen? Das waren die Fragen von Nora Amin, Choreografin, Regisseurin, Schriftstellerin aus Ägypten für ihre Valeska-Gert-Gastprofessur in Berlin.

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    Theaterdiscounter Berlin: Seuche © Vincent Stefan
    Vincent Stefan

    Theaterdiscounter Berlin - "Seuche"

    Wie reagieren moderne Gesellschaften auf den Ausbruch einer Seuche? Das fragen sich Giorgi Jamburia und Lars Werner, vom Studiengang Szenisches Schreiben an der Universität der Künste, in ihrem Theaterstück "Seuche".

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    kulturradio-Motiv: Schnecke_Mund; Bild: rbb

    Renaissance-Theater - "Im weißen Rössl"

    "Im weißen Rössl" ist das meistgespielte Musiktheaterstück aller Zeiten. Nun steht das lebenslustige Singspiel im Renaissance-Theater auf dem Spielplan.

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    kulturradio-Motiv: Schnecke_Mund; Bild: rbb

    Philharmonie Berlin - DSO Berlin unter Tugan Sokhiev

    Bis 2016 war Tugan Sokhiev Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters. Gestern Abend dirigierte er das DSO in der Berliner Philharmonie. Mit dabei war die gefragte lettische Violinistin Baiba Skride.

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    The King's Singers © Marco Borggreve
    Marco Borggreve

    Konzerthaus Berlin - The King's Singers

    Sich treffen und gemeinsam musizieren – das ist das Prinzip von Haus-Konzerten. Dabei sind ungewöhnliche Besetzungen durchaus erwünscht. Solche Haus-Konzerte veranstaltet regelmäßig auch das Konzerthaus Berlin. Gestern standen dort The King's Singers auf der Bühne.

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    Komische Oper Berlin: "Die Nase" © Iko Freese/ drama-berlin.de
    Iko Freese/ drama-berlin.de

    Komische Oper Berlin - "Die Nase"

    Das ist eine sichere Sache: Barrie Kosky inszeniert an seiner Komischen Oper in Übernahme Dmitrij Schostakowitschs Farce "Die Nase", und er sorgt mit einem spielfreudigen Ensemble und krachigem Humor für einen Erfolg.

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    Staatsoper Unter den Linden: Macbeth | Anna Netrebko, Plácido Domingo und Ensemble © Bernd Uhlig
    Bernd Uhlig

    Staatsoper Unter den Linden - "Macbeth"

    Nach gewonnener Schlacht wird dem Feldherrn Macbeth prophezeit, dass er einmal König von Schottland sein werde. Nicht so an der Staatsoper, diese verfrachtet das Morddrama in eine südamerikanische Diktatur - ein gelungener Schachzug?

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    Gorki Theater: Die Letzten © Ute Langkafel
    Ute Langkafel

    Gorki Theater - "Die Letzten"

    Die Letzten" von Maxim Gorki ist ein Familienbildnis aus dem vorrevolutionären Russland. Die Geschichte des Kreispolizeichefs Kolomizew, der wie ein Landesherr über seine Frau und Kinder herrscht. Modern, schrill, – aber auch gelungen?

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    Deutsche Oper Berlin: Il Viaggio a Reims © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Deutsche Oper Berlin - "Il Viaggio a Reims"

    Jan Bosse ist vor allem für seine Theaterstücke bekannt, doch er führt auch Opernregie. Jetzt ist seine Inszenierung von Rossinis "Il viaggio a Reims" an der Deutschen Oper zu sehen.

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    Gisèle Vienne: "Menge (Crowd)" (Volksbühne Berlin); © Estelle Hanania
    Estelle Hanania

    Volksbühne Berlin - Gisèle Vienne: "Menge (Crowd)"

    Gisèle Vienne gehört zu den hierzulande noch zu entdeckenden Choreografinnen. In den frühen 90er Jahren hat sie in Berlin gelebt und war in der Startphase der Rave-Techno-Club-Szene dabei. In ihrer Tanzperformance "Menge (Crowd)" setzt sie sich mit dieser Zeit auseinander.

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    "Jeff Koons"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Schaubühne - Rainald Goetz: "Jeff Koons"

    Der Georg-Büchner-Preisträger Rainald Goetz gilt als Chronist der Gegenwart. Nun zeigt die Schaubühne "Jeff Koons", sein Stück über Kunst, uraufgeführt 1999. Banal und öde?

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    Lisa Batiashvili; Foto: © Samy Hart/DG
    Samy Hart/DG

    Philharmonie Berlin - Das DSO mit Lisa Batiashvili und Robin Ticciati

    Natur wird zum Klang bei der schottischen Komponistin Helen Grime und ihrem Orchesterstück "Virga". Gestern war es beim Konzert des DSO unter der Leitung von Robin Ticciati zu hören. Außerdem standen Antonín Dvořáks "Legenden" und Brahms' Violinkonzert mit Lisa Batiashvili auf dem Programm.

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    "Valery Gergiev"; © imago/ Michalx Dolezal
    imago/ Michalx Dolezal

    Konzerthaus Berlin - Orchester der Russisch-Deutschen Musikakademie

    Der Dirigent verspätet sich. Nach 75 Minuten kann der offizielle Teil erst beginnen. Und der lässt dann nur einen Schluss zu: Valery Gergiev ist ein Dirigent mit großem Namen. Aber er ist leider kein guter Jugendorchester-Erzieher. Ein missglückter Abend.

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    Berliner Ensemble | Dekameron © Matthias Koslik
    Matthias Koslik

    Berliner Ensemble - "Dekameron"

    Seit fünf Jahren arbeiten der Regisseur und Installationskünstler Thomas Bo Nilsson und der Bühnenbildner Julian Wolf Eicke zusammen. Aktuell widmen sie sich Giovanni Boccaccios "Dekameron".

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    Schaubühne: Im Herzen der Gewalt mit Laurenz Laufenberg, Christoph Gawenda, Renato Schuch, Alina Stiegler; © Arno Declair
    Arno Declair

    Schaubühne - "Im Herzen der Gewalt"

    Gerade noch war Regisseur und Schaubühnen-Chef Thomas Ostermeier mit seiner Bühnenfassung von Didier Eribons Erfolgs-Roman "Rückkehr nach Reims" zum Berliner Theatertreffen eingeladen – da stürzt er sich schon wieder auf einen französischen Autor.

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    "Hillbrowfication"; © Themba
    Themba

    Maxim Gorki Theater - Constanza Macras & Lisi Estaras: "Hillbrowfication"

    Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus dem südafrikanischen Johannesburg haben die beiden Choreographinnen Constanza Macras und Lisi Estaras die Choreographie "Hillbrowfication" entworfen. Eine Phantasie, denn hier verändern Aliens, Außerirdische das Leben aller Menschen auf der Erde.

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    "Monstres, on ne danse pas pour rien"; © Fany Mongodin
    Fany Mongodin

    Eröffnung der Potsdamer Tanztage 2018 - "Monstres, on ne danse pas pour rien"

    Tanzcompagnien aus aller Welt sind wieder zu Gast in Potsdam, denn gestern wurden die Potsdamer Tanztage eröffnet, die bereits 28. Ausgabe. Zur Eröffnung des Festivals mit 19 Ensembles aus 15 Ländern gab es gestern eine Deutschlandpremiere: Der kongolesisch-französische Choreograph Delavallet Bidiefono hat sein Stück "Monstres, on ne danse pas pour rien" gezeigt.

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    "Reddress – Pekka Kuusisto"; © Peter Adamik
    Peter Adamik

    Pierre Boulez Saal - Reddress – Pekka Kuusisto. The village musician

    Seit 2005 präsentieren der finnische Geiger Pekka Kuusisto und die südkoreanische Künstlerin Aamu Song mit "Reddress" ein außergewöhnliches Konzept, das die Grenzen zwischen Bühne, Musik und bildender Kunst verschwimmen lässt. Jetzt ist "Reddress" an vier aufeinanderfolgenden Abenden im Pierre Boulez Saal zu erleben.

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    Staatstheater Cottbus: Das Sparschwein © Marlies Kross
    Marlies Kross

    Staatstheater Cottbus - "Das Sparschwein"

    Eugène Marin Labiche schrieb über 175 Lustspiele, Possen und Farcen. In der Komödie "Das Sparschwein" führt er vor, wie heillose Provinzler bei ihrem Ausflug ins pralle Großstadtleben ihr blaues Wunder erleben. Jörg Steinberg hat das Stück am Staatstheater Cottbus inszeniert.

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    "Lö Grand Bal Almanya"; © Ute Langkafel
    Ute Langkafel

    Gorki Theater - "Lö Grand Bal Almanya"

    Vom 25. bis 27. Mai widmet sich das Maxim Gorki Theater mit persönlich-politischen Geschichten der komplexen deutsch-türkischen Beziehung. Im Rahmen des Festivals Almanya 2018 war am Freitag Nurkan Erpulats Singspiel "Lö Grand Bal Almanya. 57 Jahre Scheinehe" zu sehen.

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    Theater an der Parkaue: Sturm und Drang © Berliner Zeitung/Gerd Engelsmann
    Berliner Zeitung/Gerd Engelsmann

    Theater an der Parkaue - Sturm und Drang

    Die 1777 uraufgeführte Komödie "Sturm und Drang" verlieh einer ganzen literarischen Strömung ihren Namen.Gestern war die Premiere der Inszenierung von Kay Wuschek.

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    Pierre Boulez Saal, die Akustik Elemente © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    Pierre Boulez Saal - "Wiener Schule" – Mitglieder der Wiener Philharmoniker

    Das Gedicht "Verklärte Nacht" von Richard Dehmel inspirierte Arnold Schönberg zu seinem gleichnamigen Streichsextett. Gestern erklang das Werk zusammen mit und Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner im Pierre Boulez Saal und auf der Bühne standen Mitglieder der Wiener Philharmoniker.

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    "Die Odyssee"; © Armin Smailovic
    Armin Smailovic

    55. Theatertreffen - "Die Odyssee" | Thalia Theater Hamburg

    Im Rahmen des Theatertreffens war am Freitag im Haus der Berliner Festspiele "Die Odyssee. Eine Irrfahrt nach Homer" zu sehen. Antú Romero Nunes hat das Stück am Thalia Theater Hamburg als Kammerspiel aus der Perspektive der beiden Odysseus-Söhne Telemachos und Telegonos inszeniert.

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    "Woyzeck"; © Sandra Then
    Sandra Then

    55. Theatertreffen - "Woyzeck" | Theater Basel

    Der Soldat Woyzeck ist ein Getriebener, ein Verzweifelter auf der Suche nach Sinn und Bedeutung. Selten kam seine Aussichtslosigkeit so zum Ausdruck wie in der Inszenierung von Ulrich Rasche am Theater Basel. Dafür gab es nun eine Einladung beim Theatertreffen.

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    Komische Oper Berlin | Selme © Monika Rittershaus
    Monika Rittershaus

    Komische Oper Berlin - "Semele"

    Die Oper "Semele" zählt heute weltweit zu den beliebtesten Werken aus der Feder Georg Friedrich Händels. Barock-Spezialist Konrad Junghänel sowie Chefregisseur und Intendant Barrie Kosky setzen auf das menschliche Drama hinter den göttlichen Ränkespielen.

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    Artemis Quartett; Foto: Felix Broede
    Felix Broede

    Kammermusiksaal - Das Artemis Quartett mit Elisabeth Leonskaja

    Streichquartette und Quintette von Dvořák und Schostakowitsch standen gestern auf dem Programm des Konzerts, das das Artemis Quartett gemeinsam mit der Pianistin Elisabeth Leonskaja im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie präsentierte.     

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    "Trommeln in der Nacht"; © Julian Baumann
    Julian Baumann

    55. Theatertreffen - "Trommeln in der Nacht" | Münchner Kammerspiele

    In seinem Stück "Trommeln in der Nacht" erzählt Brecht die Geschichte des Kriegsheimkehrers Andreas Kragler, der sich zwischen Revolution und Liebe entscheiden muss. Christopher Rüping inszenierte das Stück am Uraufführungsort und ist nun damit zu Gast beim Theatertreffen in Berlin.

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    "Orlando Consort"; © Eric Richmond
    Eric Richmond

    Pierre Boulez Saal - Orlando Consort

    Eines der herausragenden Ensembles für Vokalmusik des 11. bis 16. Jahrhunderts ist das Orlando Consort. Einen Abend in Wort und Ton präsentieren die vier Musiker mit ihrem Programm "The Ambassadors". Zur Musik der Renaissance werden Texte von Diplomaten aus dieser Zeit gelesen.

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    Cuarteto Casals; © Igor Cat
    Igor Cat

    Kammermusiksaal - Cuarteto Casals

    Seit seiner Gründung vor über zwanzig Jahren in Madrid hat sich das Cuarteto Casals zu einem der herausragenden Streichquartette entwickelt. Tourneen rund um die Welt brachten dem Ensemble begeisterte Kritiken ein. Gestern waren die Musiker mal wieder im Kammermusiksaal zu Gast.

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    "Faust"; © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    55. Theatertreffen - "Faust" | Volksbühne Berlin

    Das 55. Theatertreffen hat begonnen. Bis zum 21. Mai sind die "zehn bemerkenswertesten Inszenierungen" aus dem deutschsprachigen Raum in Berlin zu sehen. Den Auftakt machte gestern Frank Castorfs "Faust"-Inszenierung.

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    Grigory Sokolov; © Mary Slepkova / DG
    Deutsche Grammophon

    Philharmonie Berlin - Klavierabend mit Grigory Sokolov

    Jedes Jahr ist er einmal in Berlin zu Gast, und inzwischen ist auch der Große Saal der Philharmonie brechend voll. Virtuosität und Schönklang mag er nicht. Dafür punktet er mit einer phänomenalen Gestaltungskraft. Ein Erzähler, der nicht Klavier spielt, sondern Musik macht.

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    Staatsballett Berlin: Romeo und Julia © Fernando Marcos
    Fernando Marcos

    Staatsballett Berlin - "Romeo und Julia"

    Es ist die berühmteste und herzerweichendste Liebesgeschichte der Welt: "Romeo und Julia". Für seine letzte abendfüllende Premiere mit dem Berliner Staatsballett hat sich der scheidende Staatsballett-Intendant Nacho Duato einen Selbstläufer ausgesucht.

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    "Am Königsweg"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Am Königsweg"

    Was bleibt in Stephan Kimmigs Inzenierung von Jelineks Trump-Stück? Ein oberflächliches Plappern, Poltern und Pauken, das eine Trump-Welt auf billigste Weise simulieren will. Von Beklemmung, Verunsicherung, Weltverstörung keine Spur.

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    Schaubühne Berlin | Shakespeare’s Last Play © Gianmarco Bresadola
    Gianmarco Bresadola

    Schaubühne Berlin - Shakespeare’s Last Play

    Nach den Stücken "Chekhov’s First Play" und "LIPPY", sowie "Hamnet" ist die irische Theaterformation Dead Centre nun zum vierten Mal in der Schaubühne zu Gast.

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    Schaubühne | Find #18: Ibsen Huis © Jan Versweyveld
    Jan Versweyveld

    Schaubühne Berlin | FIND #18 - Ibsen Huis

    1964: der erfolgreiche Architekt Cees Kerkman entwirft ein gläsernes Ferienhaus für seine Familie. Hier trifft man sich über 60 Jahre. Es wird geredet, geliebt und gefeiert - und vor den Augen aller wird ein finsteres Familienerbe über Generationen unerkannt fortgetragen.

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    Il Suonar Parlante; © Promo
    Il Suonar Parlante

    Kammermusiksaal - "Barbarische Schönheit"

    Mit großer Spielfreude, Raffinesse und Fantasie legte das Ensemble Il Suonar Parlante unter Leitung des Gambisten Vittorio Ghielmi ein "beredtes" Zeugnis für eine europäische Kultur jenseits nationalistischer oder dünkelhafter Scheuklappen ab.

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    Berliner Ensemble - Phantom © Matthias Horn
    Matthias Horn

    Berliner Ensemble - "Phantom"

    Sein neues Stück hat Dieudonné Niangouna für die Schauspieler des Berliner Ensembles geschrieben. Es führt in den Schwarzwald zu einer deutschen Familie, die eines Morgens unerwarteten Besuch bekommt.

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    Hans Otto Theater Potsdam: Heilig Abend © HL Böhme
    HL Böhme

    Hans Otto Theater Potsdam - "Heilig Abend"

    An "Heilig Abend" verhört der Ermittler Thomas die Philosophieprofessorin Judith. SIe steht in dem Verdacht, einen terroristischen Anschlag geplant zu haben. Ein gehaltvoller Philosophie-Thriller?

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    Gautier Capuçon © Gregory Batardon
    Gregory Batardon

    Konzerthaus Berlin - Gautier Capuçon

    Sein neues Album "Intuition" haben wir im kulturradio schon vorgestellt. Doch wer den französischen Cellisten Gautier Capuçon mal live erleben wollte, der war gestern im Berliner Konzerthaus an der richtigen Adresse.

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    Hans Otto Theater Potsdam | Europa © HL Böhme
    HL Böhme

    Hans Otto Theater Potsdam - "Europa"

    Auf Grundlage der großen Tragödien von Euripides und Sophokles unternimmt das Stück eine Reise zu den Wurzeln der europäischen Kultur. Übermut, Selbstbesessenheit und Verblendung haben unheilvolle Folgen.

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    Radialsystem V; Foto: Sebastian Bolesch

    Radialsystem V - "Dialoge - Wirbel"

    Am Samstag hat Sasha Waltz im Radialsystem ihre neue Dialoge-Reihe gestartet - als Teil ihres 25-jährigen Compagnie-Jubiläums in diesem Jahr. An vier Improvisationsabenden werden Künstlerinnen und Künstler zu Gast sein, die ihren Weg begleitet haben.

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    Mark Padmore © Marco Borggreve
    Marco Borggreve

    Philharmonie Berlin - Mark Padmore

    Als Artist in Residence bei den Berliner Philharmonikern stellt der Tenor Mark Padmore Schumanns "Liederkreis" den Liederzyklen von Janáček und Wigglesworth gegenüber.

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    "Daniel Barenboim"; © Holger Kettner
    Holger Kettner

    Philharmonie Berlin - Staatskapelle Berlin | Festtage 2018

    2018 ist Debussy-Jahr zum 100. Todestag des Komponisten – ein Schwerpunkt beim diesjährigen Musikfest Berlin. Daniel Barenboim präsentierte mit der Staatskapelle jetzt zwei – zu Recht – eher selten aufgeführte Werke von Debussy.

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    "Herbert Fritsch: Null"; © Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Schaubühne am Lehniner Platz - NULL

    In seiner zweiten Arbeit an der Schaubühne entdeckt Herbert Fritsch zusammen mit seinem Ensemble die "NULL". Viel zu lange stand die "NULL" für das Nichts und den Mangel. Bei Fritsch wird der "NULL" nun endlich zur ästhetischen Freiheit verholfen.

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    "Staatsoper Unter den Linden: Falstaff"; © Matthias Baus
    Matthias Baus

    Staatsoper Unter den Linden - Giuseppe Verdi: "Falstaff"

    Mit fast 80 Jahren gelang Giuseppe Verdi noch einmal ein sensationeller Erfolg, er schuf mit "Falstaff" ein Meisterwerk der komischen Opernliteratur. An der Staatsoper feierte die Geschichte gestern seine Premiere – in der Inszenierung von Mario Martone. Die musikalische Leitung hatte Daniel Barenboim.

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    Hans Otto Theater Potsdam: Good People (Mittelschichtblues) © HL Böhme
    HL Böhme

    Hans Otto Theater Potsdam - "Good People (Mittelschichtblues)"

    Margaret, Endvierzigerin, alleinerziehende Mutter einer behinderten Tochter, ist regelmäßg in schlecht bezahlten Jobs beschäftigt. Den letzten hat sie gerade verloren, da fasst sie einen schicksalhaften Plan. Sie sucht ihre Jugendliebe Mike aud. Der ist mittlerweile Chefarzt einer Privatklinik.

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    Komische Oper Berlin: Blaubart © Iko Freese/drama-berlin.de
    Iko Freese/drama-berlin.de

    Komische Oper Berlin - Jacques Offenbach: "Blaubart"

    Jacques Offenbachs große Operette Barbe bleue (Blaubart) war in Berlin seit den 60er Jahren ein Dauerhit, dank der Komischen Oper, die das Werk in Walter Felsensteins legendärer Inszenierung über Jahrzehnte hinweg fast 400 mal zeigte. Nun, zum 70. Geburtstag des Hauses gönnt sich das Haus wieder einen Blaubart – diesmal in der Regie von Stefan Herheim.

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    Berliner Ensemble: Krieg © Julian Röder
    Julian Röder

    Berliner Ensemble - "Krieg"

    Viereinhalbstunden Aufführungsdauer: allein zeitlich hat "Krieg" das Publikum im Berliner Ensemble am Samstagabend gefordert. Geboten wird eine Trilogie von Reinald Goetz: "Heiliger Krieg", "Schlachten" und "Kolik" sind die Titel.

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    Deutsches Theater: Rom © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater - "Rom"

    Die Geschichte der Demokratie - Drei Shakespeare-Stücke in einem: "Corolian", "Julius Cäsar" und "Antonius und Cleopatra" werden in einer Bearbeitung von John von Düffel zusammengefasst.

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    GOЯKI – Alternative für Deutschland? © Esra Rotthoff
    Esra Rotthoff

    Maxim Gorki Theater - "Gorki – Alternative für Deutschland?"

    Oliver Frljić war Intendant des Kroatischen Nationaltheaters in Rijeka, bis er aus Protest gegen die Kulturpolitik des Landes seinen Posten aufgab. Jetzt inszeniert er erstmals in Berlin. Sein Stück nimmt antidemokratische Tendenzen in unserer Gesellschaft ins Visier.

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    "Emilia Galotti"; © Dorit Gaetjen
    Dorit Gaetjen

    Theater an der Parkaue - Emilia Galotti

    Lessings bürgerliches Trauerspiel "Emilia Galotti" ist Schulstoff. Die Thematik bietet sich an: Junger Mann liebt junge Frau, diese ist bereits vergeben, es kommt zur Tragödie. Seit gestern steht das Stück als bitterböse Komödie auf dem Spielplan des Jungen Staatstheaters Berlin in der Parkaue.

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    "Hilary Hahn"; © Deutsche Grammophon / Michael Patrick O'Leary
    Deutsche Grammophon / Michael Patrick O'Leary

    Konzerthaus - Houston Symphony mit Andrés Orozco-Estradá und Hilary Hahn

    Lange war das Houston Symphony nicht in Europa zu Gast. Jetzt ist es auf Tournee. Das Ergebnis war ernüchternd. Einziger Lichtblick war die Geigerin Hilary Hahn, allerdings leider als Solistin eines problematischen Stückes. Kein guter Abend.

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    "Die Wahrheit"; © DERDEHMEL/Urbschat
    DERDEHMEL/Urbschat

    Schlosspark Theater - "Die Wahrheit"

    Die Wahrheit: Welche Vorteile es hat, sie zu verschweigen und welche Nachteile, sie zu sagen, das veranschaulicht der französische Dramatiker Florian Zeller in seiner Komödie "Die Wahrheit". Folke Braband hat das Stück am Schlosspark Theater inszeniert.

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    Robin Ticciati dirigiert das DSO; © Kai Bienert
    Kai Bienert

    Philharmonie Berlin - Robin Ticciati und das DSO

    "Chronochromie" heißt die Orchesterwerk von Olivier Messiaen, in dem der Komponist die Natur als göttliche Schöpfung in den Mittelpunkt stellt. Außerdem standen das Vorspiel zum 1. Aufzug des "Parsifal" und das Requiem von Maurice Duruflé auf dem Programm.

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    "Mitsuko Uchida"; © Decca/ Justin Pumfrey
    Decca/ Justin Pumfrey

    Kammermusiksaal - Mitsuko Uchida spielt Schubert

    Die japanische Pianistin Mitsuko Uchida ist in Sachen Mozart und Schubert eine der größten Pianistinnen überhaupt. Jetzt hat sie einen Schubert-Sonaten-Zyklus gestartet und ihre Spitzenposition eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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    "Staatsoper Unter den Linden: Salome"; © dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopress
    dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopress

    Staatsoper Unter den Linden - Richard Strauss: "Salome"

    Mit seiner Adaption von Oscar Wildes Décadence-Drama hatte Strauss 1905 seinen ersten großen Erfolg als Opernkomponist. In der Inszenierung von Hans Neuenfels gibt die litauische Sopranistin Ausrine Stundyte ihr Rollendebüt als Salome.  

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    Justin Doyle © Gregor Baron
    Gregor Baron

    Kammermusiksaal - RIAS-Kammerchor: "Tenebrae"

    In seinem jüngsten Konzert beschäftigt sich der RIAS Kammerchor, verstärkt durch das Hamburger Ensemble Resonanz, mit Musik zur Passionszeit – wie gewohnt auf Spitzenniveau. Gleichzeitig ist das ein Abend unter dem Motto: Bach schlägt MacMillan.

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    "Solaris"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater – Box - "Solaris"

    1961 veröffentlichte der polnischen Science-Fiction-Autor Stanisław Lem seinen Zukunftsroman "Solaris". Darin geht es um eine Macht, die in der Lage ist, die verdrängten Gefühle und Gedanken zu materialisieren.

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    "DANCE ON ENSEMBLE: Elephant"; © Jubal Battisti
    Jubal Battisti

    HAU – Hebbel am Ufer - "OUT OF NOW / DANCE ON Festival"

    Tanz verbindet man traditionell eher mit Jugend, Schönheit und Virtuosität. Seit zwei Jahren gibt es das DANCE ON ENSEMBLE. Dessen Hauptanliegen ist es zu zeigen, wie gewinnbringend reife und erfahrene Tänzer für die Tanzkunst sind.

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    "Cubix"; © Jean-Yves Lacôte
    Jean-Yves Lacôte

    Schaubude - "Cubix" – Visuelles Theater ohne Worte

    Die Digitalisierung schreitet voran. Aber was macht sie mit uns? Mit diesem Thema beschäftigt sich die Schaubude Berlin mit dem Festival "Wir sind die Zukunft". Gestern war die Eröffnung mit der Premiere der französischen Kindertheaterprodukion "Cubix".

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    "Die Hamletmaschine"; © Ute Langkafel
    Ute Langkafel

    Maxim Gorki Theater Berlin - Heiner Müller: "Die Hamletmaschine"

    Es ist ein bisher einmaliges Projekt: Das "Exil Ensemble" am Gorki Theater. Für zwei Jahre sind sieben Schauspieler aus Afghanistan, Syrien und Palästina am Theater und erarbeiten eigene Produktionen. Ihre neueste Arbeit ist Heiner Müllers "Hamletmaschine".

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    "Deutsches Theater: Sommergäste"; © Arno Declair
    Arno Declair

    Deutsches Theater Berlin - Maxim Gorki: "Sommergäste"

    Sie sind vom Überdruss geplagt, die "Sommergäste" von Rechtsanwalt Bassow und seiner Frau Warwara. Es sind privilierte Menschen, die dort in der Sommerfrische zusammenkommen. Sie führen ein angenehmes Leben und suchen doch den Sinn darin.        

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    "Liberté"; © Román Yñan
    Román Yñan

    Volksbühne Berlin - Albert Serra: "Liberté"

    101 Stunden lang ist sein DOCUMENTA-Film "Three Little Pigs". Jetzt ist der katalanische Meisterregisseur Albert Serra mit seiner ersten Theaterarbeit im deutschsprachigen Raum zu erleben.

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    "Berliner Ensemble: Panikherz"; © Julian Roeder
    Julian Roeder

    Berliner Ensemble - "Panikherz"

    Oliver Reese hat den knapp 600-seitigen Wälzer von Benjamin von Stuckrad-Barre auf gut 40 Seiten eingedampft. Was also ist übrig geblieben?

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    "Staatsballett: Don Quixote"; © Fernando MarcosIbanez
    Fernando MarcosIbanez

    Staatsballett Berlin - "Don Quixote"

    Am Freitag zeigte das Berliner Staatsballett seine erste Premiere in dieser Saison: Cervantes' Geschichte von "Don Quixote". Die Choreographie und Inszenierung stammt von Nacho Duatos spanischem Landsmann Victor Ullate.

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    Der Pianist Martin Helmchen im kulturradio-Studio; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    Kammermusiksaal - Klavierabend Martin Helmchen

    Das muss man sich erst einmal trauen: Robert Schumanns sperrige Novelletten komplett an einem Abend zu spielen. Allerdings mit vielen Ergänzungen anderer Meister. Ein Konzeptabend von Martin Helmchen, der jedoch nur halb aufgegangen ist.

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    Artemis Quartett; Foto: Felix Broede
    Felix Broede

    Kammermusiksaal - Artemis Quartett

    Es sind gerade mal 22 Takte, die Mozarts Streichquartett KV 465 zu seinem Namen "Dissonanzenquartett" verhalfen. Und mit denen wies Mozart musikalisch schon in die Zukunft.
           

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    Tetzlaff, Tetzlaff & Vogt © Giorgia Bertazzi
    Giorgia Bertazzi

    Pierre Boulez Saal - Tetzlaff, Tetzlaff & Vogt

    Der Pianist Lars Vogt, der Geiger Christian Tetzlaff und seine Schwester, die Cellistin Tanja Tetzlaff spielen seit langem gemeinsam Klaviertrio – und haben im Berliner Pierre Boulez Saal eins der besten Kammerkonzerte der letzten Jahre gegeben.

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    Verbrechen und Strafe © HL Böhme
    HL Böhme

    Hans Otto Theater Potsdam - "Verbrechen und Strafe"

    Es ist wohl einer der bekanntesten Kriminalfälle der Weltliteratur: Der mittellose Jura-Student Raskolnikow tötet in einem nahezu perfekten Verbrechen eine raffgierige Pfandleiherin und deren Schwester. Doch er ist nicht der kaltblütige Mörder, für den er sich hält.

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    Das Mandelring Quartett
    Konzertdirektion Andrea Hampl; © Uwe Arens

    Philharmonie Berlin - Mandelring Quartett

    Sie sind vier Individuen mit dem gemeinsamen Willen, den Kern der Musik zu ergründen: Das Mandelring Quartett. Zu dem zweiten Konzert ihres aktuellen Berlin-Zyklus haben sie sich Unterstützung geholt: Wilfried Strehle.

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    Gauthier Dance Company: "Nijinsky"
    Haus der Berliner Festspiele; © Regina Brocke

    Berliner Festspiele - Gauthier Dance Company: "Nijinsky"

    Der Choreograph Marco Goecke hat für die Stuttgarter Gauthier Dance Company einen Nijinsky-Abend inszeniert, gestern war Gastspielpremiere im Haus der Berliner Festspiele, das erste Berlin-Gastspiel der Company, 2007 in Stuttgart vom Tänzer Eric Gauthier gegründet.

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    The Call-A-Spy-Show
    Theater Hebbel am Ufer; © Anja Beutler

    HAU 3 - Peng! Collective: "The Call-A-Spy-Show"

    Dass Facebook, Google und Amazon in der Lage sind, unsere intimsten Daten zu kontrollieren, ist bekannt. Doch welche Auswirkungen haben diese Überwachungsmöglichkeiten auf uns und die Gesellschaft?

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    Deutsche Oper: "Carmen"
    Deutsche Oper; © Marcus Lieberenz/bildbuehne.de

    Deutsche Oper Berlin - "Carmen"

    George Bizets Carmen gehört zu den beliebtesten und meistaufgeführten Opern überhaupt – am Samstag hatte eine Neuinszenierung des Werks an der Deutschen Oper Berlin Premiere.

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    Berliner Ensemble: Kinder des Paradieses mit Kathrin Wehlisch, Peter Moltzen, Tilo Nest, Felix Rech und Mitja Ley; © Matthias Horn
    Matthias Horn

    Berliner Ensemble - "Kinder des Paradieses"

    Die Vorlage für diesen Theaterabend ist der französische Spielfilm "Kinder des Olymp" von Marcel Carné, der zwischen 1943 und 1946 im von den Nazis besetzten Frankreich entstand. Die Theaterregisseurin Ola Mafaalani hat daraus eine Bühnenfassung gefertigt.

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