Die Literaturkritikerin Sigrid Löffler; Foto: imago stock&people

Kritikerin - Sigrid Löffler

Geboren am 26. Juni 1942 in Aussig/Elbe

Gesualdo, Monteverdi, Bach, Schubert, Bartók, Dylan

Welches Orchester würden Sie gern dirigieren?

Nach solchen Leibesübungen steht mir nicht der Sinn.

Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?

Tristram Shandy von Laurence Sterne

Welches Kunstwerk würden Sie am liebsten besitzen?

Die Durchwanderung des Farbenmeeres von Friedrich Danielis

In welchem Film hätten Sie gern eine Rolle?

In keinem

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie sich gerne unterhalten?

Mit Shakespeare oder mit einem anderen Dramatiker gleichen Namens.

Was ist Ihr Hauptcharakterzug?

Ich charakterisiere mich nicht.

Wann und wo arbeiten Sie am liebsten?

Immer dann, wenn ich frisch im Kopf bin, und überall dort, wo die Welt Ruhe gibt.

Eine bedeutende Erfindung der Menschheit:

Der Buchdruck mit beweglichen Lettern.

Welcher Architekt sollte Ihr Haus bauen?

Frank Lloyd Wright, wenn er noch am Leben wäre.

Wo möchten Sie leben?

In Schmargendorf


Rezensionen

Lesen Sie hier die aktuellsten Kritiken von Sigrid Löffler

Annie Ernaux "Erinnerung eines Mädchens" / Montage rbb
Suhrkamp

Autobiografie - Annie Ernaux: "Erinnerung eines Mädchens"

Mit jahrzehntelanger Verspätung wird die französische Schriftstellerin Annie Ernaux endlich auch im deutschsprachigen Raum entdeckt. Entdeckt wird damit auch die neuartige Form autobiografischen Schreibens, die Annie Ernaux entwickelt und zu ihrem literarischen Lebensprojekt gemacht hat.

Bewertung:
Stewart O’Nan: Stadt der Geheimnisse © 2018
Rowohlt Verlag

Roman - Stewart O'Nan: "Stadt der Geheimnisse"

Der amerikanische Erzähler Stewart O'Nan ist ein äußerst produktiver und wandlungsfähiger Autor. Seine eigentliche Stärke ist die genaue und liebevolle Beschreibung des amerikanischen Alltags, wie er ihn in "Stadt der Geheimnisse" beschreibt.

Bewertung:
Goran Vojnović: Unter dem Feigenbau © Folio Verlag
Folio Verlag

Roman - Goran Vojnović: "Unter dem Feigenbaum"

In seinen bisher drei Romanen macht der Autor Goran Vojnović immer wieder die finsteren jugoslawischen Urfehden und Blut-Mythen zu seinem Thema. Darum geht es auch in seinem neuesten Werk. Sigrid Löffler hat es gelesen.

Bewertung: