Die Literaturkritikerin Sigrid Löffler; Foto: imago stock&people

Kritikerin - Sigrid Löffler

Geboren am 26. Juni 1942 in Aussig/Elbe

Gesualdo, Monteverdi, Bach, Schubert, Bartók, Dylan

Welches Orchester würden Sie gern dirigieren?

Nach solchen Leibesübungen steht mir nicht der Sinn.

Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?

Tristram Shandy von Laurence Sterne

Welches Kunstwerk würden Sie am liebsten besitzen?

Die Durchwanderung des Farbenmeeres von Friedrich Danielis

In welchem Film hätten Sie gern eine Rolle?

In keinem

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie sich gerne unterhalten?

Mit Shakespeare oder mit einem anderen Dramatiker gleichen Namens.

Was ist Ihr Hauptcharakterzug?

Ich charakterisiere mich nicht.

Wann und wo arbeiten Sie am liebsten?

Immer dann, wenn ich frisch im Kopf bin, und überall dort, wo die Welt Ruhe gibt.

Eine bedeutende Erfindung der Menschheit:

Der Buchdruck mit beweglichen Lettern.

Welcher Architekt sollte Ihr Haus bauen?

Frank Lloyd Wright, wenn er noch am Leben wäre.

Wo möchten Sie leben?

In Schmargendorf


Rezensionen

Lesen Sie hier die aktuellsten Kritiken von Sigrid Löffler

"George Saunders: Lincoln im Bardo"; Montage: rbb
Luchterhand Literaturverlag

Roman - George Saunders: "Lincoln im Bardo"

Während des amerikanischen Bürgerkriegs stirbt Präsident Abraham Lincolns geliebter Sohn Willie mit nur elf Jahren. Der trauernde Vater soll damals allein am Grabmal Abschied genommen haben. Im Roman von George Saunders wird daraus eine allumfassende Geschichte über Liebe und Verlust.  

Bewertung:
"J.M. Coetzee: Die Schulzeit Jesu"; Montage: rbb
S. Fischer

Roman - J.M. Coetzee: "Die Schulzeit Jesu"

Mit seinem Roman "Die Schulzeit Jesu" schreibt der Literaturnobelpreisträger J. M. Coetzee nun seinen Roman "Die Kindheit Jesu" (2013) fort. Eine Geschichte über Immigration und das Rätsel vom Ankommen.

Arno Geiger: Unter der Drachenwand; Montage: rbb
Carl Hanser Verlag

Roman - Arno Geiger: "Unter der Drachenwand"

Arno Geigers Buch über das Ende des Zweiten Weltkriegs ist ein seltsam geräuschloser Roman geworden, in den der Kriegslärm nur gedämpft und ganz von ferne hereindringt.

Bewertung: